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Guigon, Charles-Louis

geboren 9.6.1807 Genf, gestorben 15.6.1882 Genf, ref., von Genf und Paris. Sohn des Jean-Louis, Uhrmachers. ∞ Jeanne-Françoise Vettiner. Nach einem Jahr Gymnasium nahm G. Zeichenunterricht bei Anne Alméras-Chappuis, die ihn beim Emailmaler Jacques-Marc Henry einführte. Schüler von François Gédéon Reverdin an der Zeichenschule in Genf und 1827-28 von Louis-Victor Godin in Paris. G. malte Veduten und Berglandschaften (Berner Oberland, Savoyen, Wallis). Er stellte seine Werke, darunter Aquarelle und Lithografien, 1826-81 ohne Unterbrechung in Genf und 1840 in Paris aus. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, gab er Privatunterricht und ab 1843 einen gut besuchten Malkurs für Damen. Von seinen Reisen durch Italien und v.a. nach Venedig brachte er Studien mit. Mitglied der Genfer Société des arts.


Literatur
SKL 1, 636 f.

Autorin/Autor: Lucien Boissonnas / BE