• <b>Fritz Boscovits</b><br>Plakat für einen Maskenball in Zürich, 1923 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).

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Boscovits, Fritz

geboren 13.11.1871 (Franz Friedrich) Zürich, gestorben 22.6.1965 Kilchberg (ZH), von Zürich. Sohn des Johann Friedrich, Malers aus Ungarn, Redaktors und Zeichners beim "Nebelspalter". ∞ 1900 Maria Elisabetha Köhl. 1889-95 an der Akad. München. Darauf bis 1897 in Florenz. 1897-1904 in Zürich, danach in Zollikon ansässig. 1891 und 1915 allegor. Fresken am Postgebäude in Schaffhausen bzw. am Naturwiss. Institut der ETH Zürich. Allmählich beruhigten sich seine Landschaftsbilder, die mit ihren Licht-Schatten-Kontrasten und der freien Pinselschrift an Werke Cuno Amiets und Giovanni Giacomettis gemahnen. Seine beiden einzigen Bildnisse erinnern an Ferdinand Hodler. Ab den 1920er Jahren gestaltete B. neben Blumenstillleben v.a. Genrebilder mit karikaturist. Note. Bereits 1896 und v.a. nach 1930 war er unter der Signatur "Bosco" einer der wichtigsten Karikaturisten des "Nebelspalters". Im Weiteren entwarf B. Briefmarken, Festprogramme, Plakate und Bildillustrationen.

<b>Fritz Boscovits</b><br>Plakat für einen Maskenball in Zürich, 1923 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>
Plakat für einen Maskenball in Zürich, 1923 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
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Literatur
– H. Waser, «Erinnerungen an Fritz B. (1871 bis 1965)», in Zolliker Jahrh. 11, 1988, 34-42
BLSK, 140

Autorin/Autor: Tapan Bhattacharya