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DuBois, Charles-Edouard

geboren 19.10.1847 West Hoboken (New Jersey), gestorben 6.3.1885 Menton (Côte d'Azur), ref., amerikan. Staatsbürger. Sohn des Edouard, von Le Locle, Kupferstechers und Aquarellisten, der in die Vereinigten Staaten ausgewandert und als Händler wohlhabend geworden war. Ledig. Schulen in den USA und Paris, Zeichenunterricht in Stuttgart bei Heinrich Funk und Neuenburg bei André Jecklin, 1867 Besuch des Ateliers Charles Gleyre in Paris. D., Landschaftsmaler und -aquarellist, bildete eine Form des Frühimpressionismus aus. Er arbeitete in seinen Ateliers in Paris und Neuenburg und stellte seit dem Pariser Salon 1869 regelmässig in beiden Städten aus. Reisen führten ihn durch Europa, Ägypten und die USA. Einen Teil seines Vermögens vermachte er dem Kunstmuseum Neuenburg.


Literatur
Charles-Edouard D., Ausstellungskat. Neuenburg, 1965
Biogr.NE 3, 101-104
– N. Quellet-Soguel «Charles-Edouard D.», in Die Farben der Melancholie in der Neuenburger Malerei 1820-1940, Ausstellungskat. Pfäffikon, Neuchâtel, 2003, 87-101

Autorin/Autor: Pascal Ruedin / AA