Flachslanden, von

Sundgauer Adelsgeschlecht mit dem gleichnamigen Stammhaus (heute Flaxlanden) südlich von Mülhausen, 1185 erstmals urkundlich erwähnt. Als Ministerialen der Gf. von Pfirt wurden sie 1344 mit dem Dorf Dürmenach bei Pfirt belehnt; erhalten ist ihr 1694 erbautes Schloss. Angehörige der Fam. standen in Diensten der Stadt (Hans -> 1) und des Hochstifts Basel, des Dt. Ordens und des Malteserordens, der elsäss. Fürstabteien Andlau und Murbach. Die F. gehörten bis zur Franz. Revolution zur Unterelsäss. Ritterschaft. Das Geschlecht, dessen Baronat vom franz. König 1773 anerkannt wurde, erlosch 1839.


Literatur
– W. Meyer, Burgen von A bis Z, 1981
– C. Bosshart-Pfluger, Das Basler Domkapitel von seiner Übersiedlung nach Arlesheim bis zur Säkularisation (1678-1803), 1983

Autorin/Autor: Paul-René Zander ter Maat