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Fink, Beda

getauft 5.7.1611 Solothurn, gestorben 2.7.1691 Pfäfers, kath. Sohn des Viktor und der Magdalena Böschung. 1628 Profess. 1635 Priester. Am 5.6.1637 wurde F. zum Abt des Klosters Pfäfers erwählt. 1638 verteidigte F. die klösterl. Rechte gegen die Angriffe der eidg. Schirmorte. Wie die Visitationen von 1640, 1641 und 1642 durch die Schweiz. Benediktinerkongregation zeigen, gelang es ihm nicht, die Disziplin seines Vorgängers Jodok Hösli im Kloster fortzusetzen. Auch die wirtschaftl. Situation des Klosters verschlechterte sich zunehmend. Durch die Visitatoren wurde F. bereits am 2.8.1642 seines Amtes enthoben; die Verwaltung des Klosters ging an Administratoren. Die Resignation F.s erfolgte am 8.6.1644. In der Folge war F. häufig in der Seelsorge tätig. Als Erster wurde er in der neuen Pfäferser Kirche beigesetzt.


Literatur
HS lIl/1, 1025 f.

Autorin/Autor: Werner Vogler