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Ribaupierre, André de

geboren 29.5.1893 Clarens (heute Gem. Montreux), gestorben 17.1.1955 Rochester (New York), ref., von Grandson. Sohn des Emile, Gärtners, und der Emma geb. Gay, Musikerin. ∞ 1921 Elizabeth Rebotier, Tochter des Auguste, aus Frankreich. Erste Violinstudien bei seinem Bruder Emile ( -> 2), dann bei Ladislas Gorski in Montreux. 1910 Konzertdebüt, 1914 Prof. der Konzertklasse für Violine am Konservatorium Lausanne. 1919 Arbeit mit Eugène Ysaÿe in Cincinnati, 1923 Lehrer am Institut für Musik in Cleveland. 1929 Rückkehr nach Lausanne, Unterricht am von seinen Geschwistern gegr. Institut de Ribaupierre sowie an der Ecole Normale de Musique in Paris, Experte bei Wettbewerben in Genf, Brüssel und Paris. Ab 1948 bis zu seinem Tod Violinlehrer an der Eastman School of Music in Rochester. R. leitete das Eastman Quartet und gründete das Ribaupierre Quartet. Ernest Bloch widmete ihm zwei seiner Werke.


Literatur
SML, 310

Autorin/Autor: Helga Maria Craubner