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Moeschinger, Albert

geboren 10.1.1897 Basel, gestorben 25.9.1985 Steffisburg, ref., von Basel. Sohn des Johann Jakob, Kaufmanns, und der Elisabeth geb. Stoessel. Ledig. 1917-23 Klavier- und Kompositionsstud. in Bern, Leipzig und München. Nach privater Konzert- und Lehrtätigkeit 1937-43 Lehrer am Konservatorium Bern. Krankheitsbedingt ab 1943 Beschränkung auf Kompositionstätigkeit. Sein gegen 500 Musikstücke umfassendes Werk enthält Kompositionen aller Gattungen, u.a. zur Eröffnung der Landesausstellung 1939 die Kantate "Tag unsres Volks" oder diverse Auftragswerke für Paul Sacher. 1956 verlegte M. seinen Wohnsitz nach Ascona, zuletzt lebte er bei den Töchtern des Malers Alfred Glaus in Thun. 1953 Kunstpreis der Stadt Basel, 1957 Kompositionspreis des Schweiz. Tonkünstlervereins, 1981 Musikpreis des Kt. Bern. Die Albert-Moeschinger-Stiftung in Basel wurde 1987 eingerichtet und ist um das Weiterleben seines Werks bemüht.


Archive
– UBB, Nachlass
Literatur
Albert M., 1897-1985: Werkverz., hg. von F. Falkner, 1996
– H. Ringgenberg, Albert M., 2007

Autorin/Autor: Christoph Ballmer