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Mieg, Peter

geboren 5.9.1906 Lenzburg, gestorben 7.12.1990 Aarau, ref., von Lenzburg und Basel. Sohn des Arnold, Kaufmanns, und der Hedi geb. Hünerwadel. Grossneffe der Fanny Hünerwadel. Ledig. Stud. der Musikgeschichte, der dt. und franz. Literatur, der Archäologie und der Kunstgeschichte in Zürich, Basel und Paris, 1933 Dr. phil. in Zürich. Klavierstudien bei Emil Frey und Hans Münch, kompositor. Beratung durch Frank Martin. Zunächst als Feuilletonkritiker tätig, trat M. ab 1950 zunehmend als Komponist von Instrumentalkonzerten und Kammermusik hervor. Auf der Basis traditioneller Formen schuf M. eine lyrische, homophone, äusserst transparente Klangsprache. Er gehörte in den 1950er bis 70er Jahren zu den meistgespielten Schweizer Komponisten. Sein Frühwerk aus den 1930er und 40er Jahren weist formal und harmonisch avanciertere Charakteristika auf. M. trat zudem als Aquarellmaler hervor.


Archive
– Peter-Mieg-Stiftung, Lenzburg
Literatur
– M. Schneider, Der Komponist Peter M., 1995, (mit Werkverz. und Bibl.)

Autorin/Autor: Michael Schneider