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Anda, Géza

geboren 19.1.1921 Budapest,gestorben 13.6.1976 Zürich, ref., von Ungarn, ab 1955 von Zürich. ∞ 1) 1953 Helena Bosshard, 2) 1964 Hortense Bührle ( -> 2). Ausbildung an der Musikhochschule Budapest unter Ernö von Dohnányi (Klavier), Gewinner des Franz-Liszt-Preises. Konzertdebüt 1940 unter Willem Mengelberg. 1942 Niederlassung in der Schweiz. 1959-68 Nachfolger von Edwin Fischer als Leiter der Meisterkurse für Klavier am Konservatorium Luzern. Ab 1969 Meisterkurse im Muraltengut Zürich. Solist an den Salzburger Festspielen ab 1951. Von da an Solist in der ganzen westl. Welt, einschliessl. den USA. Schwerpunkte in Konzerten und Einspielungen: Klavierkonzerte von Mozart und Béla Bartók.


Literatur
– J. Kaiser, Grosse Pianisten in unserer Zeit, 1972, 225-230
– K. Schumann et al., Géza A., 1977
Géza A.: "Sechzehntel sind auch Musik!", bearb. von H.-C. Schmidt, 1991
"Ein Saal, in dem es herrl. klingt", hg. von R. Karlen et al., 1995

Autorin/Autor: Andres Briner