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Aeschbacher, Niklaus

geboren 30.4.1917 Trogen,gestorben 30.11.1995 Bern, ref., von Eggiwil und Bern. Sohn des Carl ( -> 2). Bruder von Adrian ( -> 1) und Rudolf ( -> 6). ∞ 1) Annamarie Berger, 2) 1951 Margrit Elisabeth Rüetschi. Erster Klavierunterricht beim Vater. Musikstud. am Konservatorium Zürich und an der Staatl. Musikhochschule Berlin. 1938-39 Hospitant der Festspiele Bayreuth. Dirigent am Grenzlandtheater Zittau (D), am Staatstheater Braunschweig (D) und am Städtebundtheater Biel-Solothurn. 1943 Kapellmeister, ab 1949 musikal. Oberleiter am Stadttheater Bern. 1954-56 Chefdirigent des NHK-Symphony Orchestra Tokio. Ab 1959 Generalmusikdirektor in Kiel und ab 1964 in Detmold (beide D). 1972 Berufung an die Staatl. Musikhochschule Westfalen-Lippe als Leiter der Opernschule und Prof. für Dirigieren und Partiturspiel. Gastdirigent in Oper und Konzert. Als Dirigent und Pianist zeigte er mit Erstaufführungen und Bearbeitungen eine Vorliebe für slaw. Musik.


Archive
– ZBZ, Nachlass
Literatur
Schweiz. Musikztg. 83, 1943, 364-366
SML, 16 f., (mit Werkverz.)

Autorin/Autor: Regula Puskás