Uerikon, von

1229-1321 belegtes ritteradliges Zürcher Geschlecht, das wahrscheinlich mit den Stadtzürcher Rittern Rümer (Wappen), evtl. über Herkunft oder Heirat auch mit den späteren von Rapperswil - seinen Dienstherren - verwandt war. Eigengut und Lehen des Klosters Einsiedeln konzentrierten sich in U. und Umgebung. 1269 urkundete Albrecht im Beisein seiner Söhne Albrecht und Diethelm, der übrigen Fam. und sogar des Gesindes auf der Burg Greifenberg. Diethelm trat 1295 in die Johanniterkomturei Bubikon ein. Sein Bruder Albrecht erlangte 1314 als Kleriker eine Schiedsrichterstellung zwischen Abt und Konvent des Klosters Einsiedeln. 1315 liquidierte der erstgenannte Albrecht seinen Restbesitz zugunsten einer Messpfründe für seinen Vater und seine verstorbenen Söhne Beringer, Konrad und Rudolf (wohl in der Schlacht von Morgarten gefallen).


Literatur
– A. Egli, «Das hist. Stündlein der Edlen U.», in Jber. der Ritterhaus-Vereinigung U.-Stäfa, 1981, 6-25
Wohnen und Leben in den Ueriker Ritterhäusern, 1993, 13-26

Autorin/Autor: Martin Leonhard