Lodrino, da

Adelsfam. vielleicht langobard. Ursprungs, die erstmals 1104 mit Goffredo de L. (auch de Loderino, de Lodorino, de Ludrino) in Erscheinung trat. Die L. besassen Güter im Bleniotal und in der Leventina; 1193 verkauften der Adelige Alberto, Sohn des Bernardo de loco Ludrino, und seine Frau Iana der Nachbarschaft Olivone eine Alp auf dem Lukmanier. Im 13. Jh. verfügte die Fam. über Grundbesitz in ihrer Herkunftsregion, und einige ihrer Mitglieder besassen Lehen, die sie wahrscheinlich von der Mailänder Kirche erhalten hatten.


Quellen
MDT, Serien 1 und 2
Literatur
– Meyer, Blenio, 84 f.
– G. Chiesi, L., 1991, 25

Autorin/Autor: Monica Delucchi-Di Marco / PTO