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Pümpin, Emil

geboren 4.9.1840 Sissach, gestorben 22.7.1898 Genf, ref., von Sissach, ab 1891 von Bern. Sohn des Moritz, Löwenwirts, und der Elisabeth geb. Gysin. ∞ 1872 Fanny Burtin, Tochter des Louis Alfred, franz. Offiziers. Progymnasium in Biel, 1857-60 Schlosserlehre in Biel und Basel sowie Besuch der Gewerbeschule Basel, 1860-62 Stud. als Maschinening. am Polytechnikum Karlsruhe. 1868-71 Mitarbeit am Bau der Eisenbahnlinie zwischen Philippeville (heute Skikda) und Constantine in Algerien. 1871-73 Rollmaterialinspektor und Depotchef bei der Suisse Occidentale, 1873-75 Kontrollingenieur beim neu gegr. Eidg. Eisenbahndepartement, 1875-79 Betriebschef der Tösstalbahn, 1879-81 Kursinspektor beim Eidg. Postdepartement. 1881-83 baute P. die Bahnlinie Travers-Saint Sulpice, 1883 gründete er mit Hans Herzog die Bern. Baugesellschaft für Specialbahnen Pümpin, Herzog & Cie., die in rascher Folge zahlreiche Regionalbahnen (u.a. Berner-Oberland-Bahnen) im Generalakkord ausführte. P. war zudem Betriebspächter der Bödelibahn (1888-94), Teilhaber der Maschinenfabrik Bern und der Weberei Ponte Lambro in Oberitalien sowie am Bau von versch. Wohnhäusern in Bern beteiligt. Zuletzt widmete er sich dem Aufbau einer Ramie-Spinnerei in Bellegarde (Rhône-Alpes).


Literatur
Personenlex. des Kt. Basel-Landschaft, bearb. von K. Birkhäuser, 1997, 121

Autorin/Autor: Thomas Fuchs