• <b>Gaspard Dollfus</b><br>"Die Sitterbrücken bei Sankt Gallen". Stahlstich von  L. Rohbock und A. Fesca,   veröffentlicht um 1860 in Darmstadt (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv). Im Hintergrund der Viadukt der Vereinigten Schweizerbahnen, der mit seinen eisernen Pfeilern als Meisterwerk der Eisenbahnarchitektur gilt.

No 2

Dollfus, Gaspard

geboren 11.1.1812 Mülhausen,gestorben 16.4.1889 Montcherand, ref., von Mülhausen. Sohn des Jean-Gaspard, Färbers, und der Climène geb. Vogel. ∞ 1) 1840 Adèle Le Bret, aus Nucourt (Ile-de-France), Tochter des Albert, Journalisten in Augsburg, 2) 1868 Sabine Erpf. Schüler am Collège Mülhausen, Mechanikerlehre in Aarau in der Zirkelfabrik seines Schwagers Jakob Kern, dann Ingenieur. D. eröffnete Spinnereien in Ettlingen (Baden, D) und in Augsburg. 1840 war er Mitbegründer der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg. 1845 baute er die Gasfabriken von Stuttgart, 1847 jene von Nürnberg und Wiesbaden. Als Brückenbauer schuf er 1848-51 die Hängebrücke von Aarau und 1853-56 den Eisenbahnviadukt über die Sitter bei St. Gallen. D. war ferner Erbauer und Pächter der Gasfabrik in Basel (1852-68). Hier errichtete er 1860-68 auch eine Fabrik für chem. Produkte, die von Durand & Huguenin übernommen wurde. Nach der Annexion des Elsass entschied sich D. 1871 für Frankreich. 1859 Orden der Ehrenlegion.

<b>Gaspard Dollfus</b><br>"Die Sitterbrücken bei Sankt Gallen". Stahlstich von  L. Rohbock und A. Fesca,   veröffentlicht um 1860 in Darmstadt (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Im Hintergrund der Viadukt der Vereinigten Schweizerbahnen, der mit seinen eisernen Pfeilern als Meisterwerk der Eisenbahnarchitektur gilt.<BR/>
"Die Sitterbrücken bei Sankt Gallen". Stahlstich von L. Rohbock und A. Fesca, veröffentlicht um 1860 in Darmstadt (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).
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Archive
– StABS, Nachlass
Literatur
– C. Oswald, Gaspard D., 1968

Autorin/Autor: Nicolas Schreck / CN