Boppelsen, von

Zürcher Freiherren, zwischen 1030 und 1219 urkundlich belegt. Ob ihre Vorfahren Regensberger Ministerialen waren, ist umstritten. Rudolf und Ruprecht waren 1130 Zeugen bei der regensbergischen Stiftung des Klosters Fahr. Burkhard, der letzte namentlich bekannte Vertreter des Geschlechts, zeugte 1203 u.a. mit Lütold IV. von Regensberg bei einer Jahrzeitstiftung Ebf. Eberhards II. von Salzburg, eines Regensbergers, ein weiteres Mal 1219 für Lütold V. von Regensberg anlässlich einer Schenkung zugunsten des Klosters Rüti. Möglicherweise gingen Nachkommen der von B. im regensberg. Ministerialengeschlecht von Buchs auf.


Literatur
GHS 3, 57 f., (mit Stammtaf.)

Autorin/Autor: Martin Leonhard