Blauenstein, von

Ritterbürtiger Zweig der ursprünglich edelfreien Herren von Biederthal (Elsass). 1289 nannte sich Ritter Johann von Biederthal nach B. Zum schwarzen Balken im goldenen Feld des Biederthaler Wappens führten die Herren von B. einen schwarzen Stern im oberen Feld. Sie sassen auf der Burg B. bei Kleinlützel. 1340 liess sich Arnold mit der Herrschaft B. belehnen. Verschwägerungen mit den von Mörsberg, von Neuenstein und den Münch sind bezeugt sowie geistl. Angehörige der Fam. als Leutpriester in Laufen und als Mönche in Lützel (Sundgau) und Oelenberg (Elsass). Rutschmann wurde um 1370 vom Fürstbf. von Basel in seiner Burg belagert. Sein Sohn, Letzter des Geschlechts, um 1410 von seinem Neffen Rudolf von Neuenstein vorübergehend seines Besitzes beraubt, übertrug sein Erbe nach 1430 den Küng von Tegernau, die es 1502 an Solothurn verkauften.


Literatur
– W. Merz, Die Burgen des Sisgaus 2, 1910, 118
– W. Meyer, Burgen von A bis Z, 1981, 194

Autorin/Autor: Werner Meyer