Bäbingen, von

Nobilesgeschlecht des 13. Jh. Besitzer der Burg Bäbikon (Gem. Kirchberg SG), begütert im Toggenburg (u.a. Lehen der Gf. von Toggenburg) und in Eschlikon. Bekannt sind Lütold (erw. 1243-58), Gatte der Margarethe von Strättligen, deren Söhne Lütold (ab 1258) und Matthias (1278) sowie Matthias' Tochter Clara (1278). Ob der 1292 im Lazariterhaus Seedorf (UR) belegte Kleriker Werner zur Fam. gehörte, ist ungeklärt. Der ab 1258 erw. Lütold erbte zahlreiche Güter und Rechte von seinem Onkel Rudolf von Strättligen, die er 1278 dem von seinem Grossonkel mütterlicherseits, Heinrich von Rapperswil, gestifteten Kloster Wettingen vergabte. Schon 1258 hatten beide gen. Lütolde auf allfällige Erbansprüche an diesem Ausstattungsgut verzichtet.


Literatur
– J.A. Pupikofer, Gesch. der alten Grafschaft Thurgau, 1886, 424

Autorin/Autor: Martin Leonhard