Bernardino da Bissone

Erw. ab 1496, von Bissone. Sohn des Gabriele. Auch Bernardino de Porri genannt. Nach einer Urkunde des Paveser Notars Gabba vom 23.3.1496 arbeitete er um die Jahrhundertwende als Bildhauer an der Fassade der Kartause von Pavia, zusammen mit den Steinmetzen Amadeo und Tamagnino. Um 1535 war ein gleichnamiger Bildhauer in der Gegend von Genua bekannt. Einige der B. zugeschriebenen Werke stammen jedoch von seinem Namensvetter, Sohn des Antonio.


Literatur
– M. Caffi, «Architetti e scultori della Svizzera italiana», in Archivio storico lombardo, 1886, 881, 884 f.
SKL 1, 138 f.
– E. Bénézit, Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays 1, 1976, 672, (neue Ausg.)

Autorin/Autor: Rossana Cardani / SK