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Granges, Boson de

Erstmals erw. 1208, gestorben 2./13.7.1243. G. stammte aus einer Adelsfam., die sich nach dem Ort G. (VS) nannte und im 11.-12. Jh. den Grafentitel führte, deren Geschichte aber ungeklärt ist. 1208 war er Domherr in Sitten, 1217 aber noch nicht Priester, 1221-22 Kantor, 1222-37 Dekan von Valeria und als solcher höchster Würdenträger des Kapitels, dem er 1228 die Eigenkirchen Grengiols und Mörel schenkte. 1237-43 wirkte er als Bf. von Sitten in einer Periode relativen äusseren und inneren Friedens. 1242 vermachte G. Schloss Granges der Mensa von Sitten.


Literatur
HS I/5, 166 f., 415

Autorin/Autor: Gregor Zenhäusern