• <b>Ferdinand Böhny</b><br>Vor der Versammlung der Büchergilde Gutenberg, ca. 1958 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fa-0007-13).

No 1

Böhny, Ferdinand

geboren 17.8.1895 Stäfa, gestorben 14.10.1988 Zürich, ref., konfessionslos, ref., von Zürich. Sohn des Ferdinand, Schriftsetzers. ∞ 1) 1920 Maria Praschak, Tochter des Johann, von Klabava (Tschechoslowakei, heute Tschech. Republik), 2) 1946 Aline Fisler, Tochter des Walter, Vermessungsbeamten, von Zürich. Schulen in Zürich, Ausläufer. 1910-60 im städt. Dienst: ab 1919 Stellenvermittler und Berufsberater, 1937-60 Vorsteher der Berufsberatung. Langjähriger Dozent an Zürcher Erwachsenenschulen. 1912-19 Mitglied der Sozialist. Jugend (Präs. 1918-19), 1915-21 der Sozialdemokrat. Partei (SP), ab 1921 der Kommunist. Partei (einige Jahre), ab 1931 erneut der SP. 1913 Eintritt in den Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter (heute VPOD), ab 1930 im städt. VPOD aktiv, 1940-58 Verbandspräs. des VPOD. 1957-71 Präs. der Büchergilde Gutenberg. 1962 Dr. h.c. der Univ. Zürich. B. war ein Wegbereiter der Professionalisierung der Berufsberatung. Er prägte den VPOD in entscheidenden Jahren mit.

<b>Ferdinand Böhny</b><br>Vor der Versammlung der Büchergilde Gutenberg, ca. 1958 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fa-0007-13).<BR/>
Vor der Versammlung der Büchergilde Gutenberg, ca. 1958 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fa-0007-13).
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Werke
Berufswahlbuch, 1958 (51979)
Begabung und Berufung, Ms., 1975, (Sozarch)
Literatur
Der öffentl. Dienst, 19.8.1955; 7.8.1970
NZZ, 16.5.1960; 17.8.1985

Autorin/Autor: Markus Bürgi