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Grangeneuve

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Weiler in der polit. Gem. Hauterive (FR), der bis 1832 zur Gem. Corpataux und dann bis 2000 zur Gem. Posieux gehörte. 1263 Grangi Nouva, Nova Grangia. Der Hof G. (1834 mit Scheune, Speicher, Ofen, Holzschuppen und Ziegelei) befand sich bis zur Verstaatlichung 1848 im Besitz des Klosters Hauterive. 1900 wurde in G. die landwirtschaftl. Schule Sonnenwyl eingerichtet, die Marianisten 1903-52 führten. 1923 wurde das Landwirtschaftl. Institut des Kt. Freiburg mit einer milchwirtschaftl. Station und einer Schulkäserei nach G. verlegt. 1927 folgte die bäuerl. Hauswirtschaftsschule, 1929 eine Station für Tierzucht, 1931 eine für Obst- und Gartenbau sowie 1933 eine für Pflanzenbau und Phytopathologie. 1973-81 wurde die Schule renoviert. Seit 1974 ist die Eidg. Forschungsanstalt für Nutztiere (seit 2004 Agroscope Liebefeld-Posieux) in G. beheimatet.


Literatur
G., 1888-1988, 1988
– C. Fracheboud, L'Ecole d'agriculture de G. (FR), Liz. Freiburg, 1989

Autorin/Autor: Marianne Rolle / AL