• <b>Kaufleute</b><br>Frachtschiff auf dem Bodensee. Glasgemälde, Ende 17. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum). Vornehm gekleidete, zechende Kaufleute fahren auf einem mit Handelsware schwer beladenen Segelschiff vor der Reichenau seeaufwärts. Die Fässer und Warenballen sind mit Kaufmannszeichen, eigentlichen Firmensigneten, versehen. Solche Zeichen trägt auch das (nicht identifizierte) Wappen in der unteren Randleiste.

Kaufleute

Für das Gebiet der Schweiz sind die Zirkulation von Gütern und wohl auch ein gewisser Handel archäologisch spätestens seit der Bronzezeit vereinzelt und seit der Eisenzeit in grösserem Ausmass belegt. Ab der späten Hallstattzeit intensivierten sich die Austauschbeziehungen mit dem Mittelmeerraum; im 2. Jh. v.Chr. ist ein eigentl. Geldumlauf nachweisbar (Geld). Handelsorganisationen wie auch K. sind allerdings erst seit der röm. Zeit in den Quellen zu fassen.

1 - Römische Zeit und Frühmittelalter

Die negotiatores cisalpini et transalpini trieben in der Kaiserzeit auch im Schweizer Mittelland Handel; Quintus Otacilius Pollinus, der in der Kolonie Aventicum alle wichtigen polit. Ämter bekleidet hatte, fungierte als patronus - also als Lobbyist - dieser mächtigen Fernhandelsvereinigung wie auch der ebenfalls organisierten Aare- und Rhoneschiffer. Eine fragmentarisch überlieferte Inschrift aus Vindonissa belegt das Collegium der negotiatores salsarii leguminari, die wohl auch die Soldaten des Legionslagers mit eingesalzenem Gemüse, Hülsenfrüchten und Oliven versorgten. Die Abbildung eines mit Fässern beladenen Schiffs auf einem Altar, der von Marcellus, einem reich gewordenen Freigelassenen aus Augusta Raurica, gestiftet und in Colijnsplat an der Scheldemündung gefunden worden ist, verweist möglicherweise auf einen weitreichenden Weinhandel. Importiert wurden Nahrungsmittel (Wein, Öl, garum), Werkstoffe (Metalle, Rohglasbrocken, Marmor) sowie Gebrauchs- (Terra Sigillata) und vielerlei Luxusartikel (Kosmetika, Stoffe); die Exporte sind mit Ausnahme einiger weniger Bergkristalle und Specksteingefässe schlecht nachweisbar.

Gregor von Tours (2. Hälfte des 6. Jh.) erwähnt in Gallien tätige syr. und jüd. K.; das Rohglas für die Fenster von Sion-Sous-le-Scex, das gemäss chem. Analysen aus dem syr.-palästinens. Raum stammt, könnte eines der Luxusgüter darstellen, die durch solche Händler vertrieben worden sind. Weitere Belege für einen grossräumigen Güteraustausch im FrühMA sind an Trachtbestandteilen belegter Granat, Almedin, Amethyst oder Bernstein sowie Seide und Baumwolle. Geschirr aus Speckstein, das in den südl. Alpengebieten (Wallis, Tessin, Engadin) produziert wurde, fand als Handelsware v.a. im östl. Mittelland weite Verbreitung.

Autorin/Autor: Martin Illi

2 - Vom Hochmittelalter bis in die frühe Neuzeit

Erst Ende des HochMA fliessen die Quellen über die K. reichlicher. Im schweiz. Raum tauchen die mercatores in Rechtstexten auf (z.B. 1180 in Winterthur), die aber erst mit dem Aufblühen des Städtewesens und des Fernhandels als eigenständige Gruppe erscheinen. Die im Fernhandel tätigen reichen K. wurden der Oberschicht zugerechnet, in Basel zum Beispiel den Achtburgern, in Zürich 1336 der Konstaffel. Neben den Fernkaufleuten bildete sich im SpätMA auch eine im regionalen Umfeld tätige Kaufleuteschaft aus, die in Basel zwei Handels- oder Herrenzünfte bildete, in Zürich hauptsächlich in den Zünften zur Safran und zur Meisen sowie in Bern in der Zunft zum Mittellöwen vertreten war. Die Kleinhändler und die Krämerschaft waren vollständig ins gewerbl. Zunftwesen eingegliedert (Zünfte). In Klein- und Mittelstädten wie z.B. Schaffhausen unterstanden die K. bis zum Ende des Ancien Régime gewerbl.-zünft. Reglementierung. Eine im Fernhandel tätige Kaufleuteschaft, die sich ab dem ausgehenden 14. Jh. z.T. in Handelsgesellschaften organisierte, gab es im Gebiet der heutigen Schweiz in der Messestadt Genf, in Freiburg sowie in Basel. In Zürich verschwand sie nach dem Zusammenbruch des Seidenhandels am Ende des 14. Jh., während sich St. Gallen zum Handelszentrum für die weiträumige Vermarktung der Bodenseeleinwand entwickelte (Leinwand).

Die Situation in Zürich im 15. Jh. ist für zahlreiche Städte typisch: Die Angehörigen der Oberschichten tätigten v.a. Gelegenheitsgeschäfte im Korn- und Eisenhandel, daneben übten sie noch andere lukrative Tätigkeiten als Soldunternehmer und im Staatsdienst aus. Nachdem die Zinsverbote gelockert worden waren oder umgangen werden konnten (Wucher, Zinsen), kam auch noch das Kreditgeschäft hinzu. In der 2. Hälfte des 16. Jh. bildete sich in Zürich wieder eine auf den Textilsektor (Baumwolle und Seide) spezialisierte Kaufleuteschaft aus, die auch unternehmerisch tätig wurde (Gewerberegionen). In Genf eröffneten im 16. und 17. Jh. hugenott. K. neue Fernhandelsnetze und schafften Verbindungen zu den überseeischen Handelsgesellschaften wie der holländ. Ostind. Companie.

Die ins SpätMA zurückreichende zünft. Organisation der K. genügte den Bedürfnissen des Fernhandels in der frühen Neuzeit nicht mehr. Zudem wurde das Zunftsystem sowohl in Basel wie in Zürich als Berufsvertretung unterlaufen, indem sich Angehörige der Kaufleuteschaft auf alle Zünfte zu verteilen begannen. Damit verstärkte sich ihr polit. Einfluss.

<b>Kaufleute</b><br>Frachtschiff auf dem Bodensee. Glasgemälde, Ende 17. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Vornehm gekleidete, zechende Kaufleute fahren auf einem mit Handelsware schwer beladenen Segelschiff vor der Reichenau seeaufwärts. Die Fässer und Warenballen sind mit Kaufmannszeichen, eigentlichen Firmensigneten, versehen. Solche Zeichen trägt auch das (nicht identifizierte) Wappen in der unteren Randleiste.<BR/>
Frachtschiff auf dem Bodensee. Glasgemälde, Ende 17. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).
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Korporationsähnl. Zusammenschlüsse von K.n kümmerten sich v.a. um den Unterhalt von Strassen und Brücken sowie um das Postwesen. In St. Gallen war die Kaufleuteschaft in der 1466 gegr. Gesellschaft zum Notenstein vereint, aus der 1730 die Kaufmännische Corporation entstand. In Zürich wurde 1662 das Kaufmännische Direktorium gegründet (1834 aufgelöst), und in Basel schlossen sich die K. 1680 zu einem Direktorium der Kaufmannschaft zusammen, nachdem schon in den 1650er Jahren eine kaufmänn. Interessenvertretung ausserhalb der hist. Zünfte bestanden hatte. 1701 erhielt auch Schaffhausen ein Kaufmännisches Direktorium. Anlass zur verstärkten Organisation und zu einer Intensivierung der interstädt. Zusammenarbeit unter der Kaufleuteschaft hatten die Soldallianzen zwischen den eidg. Orten und Frankreich von 1663 gegeben, die auch die Handelsbeziehungen betrafen. Allgemein sahen sich die K. jedoch zunehmend mit merkantilist. Tendenzen konfrontiert, welche die Handelsbeziehungen erschwerten (Merkantilismus). Obwohl die weitaus meisten Kaufmänn. Direktorien auf privater Basis entstanden waren, erreichten sie obrigkeitl. Anerkennung; sie dürfen daher durchaus als halbstaatl. Organisationen angesprochen werden. Der 1687 gegr. Berner Commercialrat wurde von der Obrigkeit gegründet und bestand aus Mitgliedern des Gr. und Kl. Rats.

Bis ins ausgehende SpätMA übte der Kaufmann einen Reiseberuf aus. Er musste selbst in der Fremde den Einkauf und den Transport der Handelsware in die Wege leiten. Neue Organisationsformen des Handels, die Vernetzung und der Aufbau von Infrastrukturen erlaubten dann den K.n, ihre Reisetätigkeit erheblich zu reduzieren und den Einkauf der Ware durch Agenten vor Ort zu organisieren. Mit zunehmender Komplexität des Wirtschaftslebens wurde der Kaufmannsberuf anspruchvoller. Nach dem Basler Bankier Jakob Sarasin sollte der angehende Kaufmann im 18. Jh. über eine gute Allgemeinbildung und hervorragende Kenntnisse der franz. und ital. Sprache verfügen. Vorausgesetzt wurden auch sehr gute Rechenkenntnisse und v.a. ein umfassendes buchhalter. Wissen. Lateinkenntnisse waren zum Verständnis jurist. Formeln notwendig. In der Regel besuchte in Basel ein angehender Kaufmann das Gymnasium und verbrachte einige Semester an der Universität, bevor er eine Bildungsreise unternahm oder während eines Aufenthalts im Ausland seine sprachl. Fähigkeiten verbesserte. Eine erste Bewährung erfolgte als Agent oder Commis in einer ausländ. Niederlassung. Nach Rückkehr und Verheiratung konnte er dann ins Geschäft des Vaters oder Schwiegervaters eintreten und allenfalls nach der Etablierung auch polit. Ämter übernehmen.

Im SpätMA hatte die adelige Kultur Vorbildcharakter für die durch Handel reich gewordenen K. Selbst Häuser in bürgerl. Besitz wurden mit höf. Bildzyklen ausgestattet. In der Regel strebten sogenannte bürgerl. Aufsteiger nach einem Wappenbrief, allenfalls nach dem Ritterschlag und dem Eintritt in den Staatsdienst. Dieser Trend verstärkte sich noch in der frühen Neuzeit. Während die ersten beiden Generationen der Kaufmannsfamilie das Geschäft aufbauten und konsolidierten, übernahmen die folgenden eine seigneurale Lebensweise, was oft zur Stagnation und schliesslich zum Abstieg des Geschlechts führte. In diesem Fall bot sich die Offizierslaufbahn in fremden Diensten oder eine Karriere als Geistlicher als Ausweg an, um das Ansehen der Fam. zu erhalten. Eine eigenständige frühbürgerl. Kultur, deren Träger die K. waren, entwickelte sich erst im 18. Jh.

Autorin/Autor: Martin Illi

3 - 19. und 20. Jahrhundert

Die K. des frühen 19. Jh. sind häufig aus den Kreisen der städt. Textilunternehmer (Fabrikanten-Händler) hervorgegangen (z.B. Gonzenbach in St. Gallen, Fatio in Genf, Rivier in Lausanne, Pourtalès in Neuenburg, Merian und Forcart in Basel, Blumer in Glarus oder von Muralt in Zürich). Viele betrieben auch Bankgeschäfte und spezialisierten sich in der 1. Hälfte des 19. Jh. vollständig auf das Bankwesen (Banken). Von der Regenerationszeit an bildeten sich in den Subzentren und auf dem Land neue Gruppen von K.n. Die handelspolit. Entwicklung und die steigende industrielle Massenproduktion zwangen die K., die Absatzgebiete weltweit auszudehnen; dies hatte wiederum zur Folge, dass nur mehr grössere Unternehmen eine eigene Verkaufsorganisation aufrechterhalten und ausbauen konnten. Aus gleicher Ursache entstanden nach 1850 aus Zusammenschlüssen mehrerer K. Verkaufsorganisationen, die jedoch nur kurze Zeit Bestand hatten. Durchgesetzt hat sich hingegen die 1859 von Missionskreisen gegr. Basler Handelsgesellschaft.

Nutzniesser dieser Entwicklung waren ab 1850 die Grosskaufleute, auf welche v.a. die Kleinbetriebe angewiesen waren. Der neue Grosshandel lieferte auch der Industrie Rohstoffe und andere notwendige Güter. Handel und Industrie ergänzten sich. Die K. bauten Handelshäuser mit internat. Geschäftsfeld für den Import von Rohstoffen, Kolonialwaren usw. sowie den Export der hierzulande produzierten Güter und den Transithandel auf. Ihre Inhaber gingen grossteils aus älteren Handelshäusern hervor. Oft hatten sie ihre Ausbildung an einem Welthandelsplatz (z.B. London, Paris, Alexandria) fortgesetzt und längere Zeit in Übersee gearbeitet, bevor sie eigene Firmen gründeten ( z.B. 1851 Gebrüder Volkart in Winterthur, 1865 Siber Hegner & Co. in Zürich).

Im 20. Jh. schufen K. zudem - sei es, um ein Gegengewicht zu den Grosskaufleuten zu bilden, sei es, um diese konkurrenzieren zu können - Einkaufsgenossenschaften des gewerbl. Detailhandels (z.B. Usego) und Konsumgenossenschaften (z.B. Coop), ferner Warenhäuser, Warenhausketten und Grosshandelsorganisationen für den Binnenmarkt. In der 2. Hälfte des 20. Jh. liessen sich dann mehrere Welthandelsunternehmen in der Schweiz nieder, deren Tätigkeitsgebiete grossteils ausserhalb der Schweiz liegen. V.a. zwischen 1880 und 1930 und in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wurden viele neue Grosshandelsfirmen gegründet. Gegen 1945 existierten rund 30 Mitgliederverbände des Import- und Grosshandels mit gegen 1'400 Einzelfirmen und über 60 Transit- und Welthandelsfirmen. Um 1980 waren es mehr als 4'500 Unternehmungen. Beispiele sind Diethelm & Co. in Zürich (1906 Fusion mit Cadonau & Co.), Simonius, Vischer & Co. in Basel (1918), André in Lausanne (1919) sowie die Marc Rich AG in Zug (1983).

Einige bedeutende Unternehmen der Textilindustrie vermochten betriebseigene Verkaufsorganisationen aufzubauen. Auch bei den neuen Industrien waren eigene Verkaufsorganisationen üblich. Die aus der Textilbranche hervorgegangenen Maschinenbauunternehmen stützten sich dabei auf ihre traditionellen Geschäftsbeziehungen. Alle anderen bauten neue Vertriebswege auf (z.B. Sulzer, Asea Brown Boveri). Auch die Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie die Chem. Industrie schufen eigene Verkaufsorganisationen. Dabei konnte die Basler Chemie vom Know-how der Basler Textilhandelsfirmen profitieren. Gegen Ende des 19. Jh. prägte erneut der alte Typus des Kaufmanns, der zugleich Fabrikant war, einen Grossteil des Handels. Die Absatzstrategien wurden allerdings vielfältiger. Nebst den altbewährten Geschäftsreisen setzten die Unternehmen auf den Industrieexport, die Kapitalbeschaffung für potentielle Grosskunden, Unternehmensbeteiligungen sowie Markt- und Preisabsprachen. In den Firmen wurden kaufmänn. und techn. Direktion getrennt und in der Geschäftsleitung zusammengefasst. Oft bildeten sich zusätzlich Holdinggesellschaften.

Die K. organisierten sich in zahlreichen regionalen Handelskammern und in versch. nationalen Verbänden. Aus ihnen ging 1942 die Delegation Handel hervor, die seit 1946 im Dachverband Vorort bzw. economiesuisse vertreten ist. Bemerkenswert sind die Bemühungen im kaufmänn. Bildungswesen (u.a. 1899 Gründung der Handelsakademie St. Gallen). Die Präsidenten des Vororts waren vielfach Exponenten der K. Die parteipolit. Stellung der K. variierte: Während die K., die noch im Ancien Régime verankert waren, einen konservativ-patriarchal. Standpunkt einnahmen, waren die K. der Regeneration fortschrittlich eingestellt und bildeten den Kern der freisinnigen Partei. Der Migrosgründer Gottlieb Duttweiler schuf den Landesring der Unabhängigen, und die Pioniere der Konsumvereine standen der Arbeiter- und Angestelltenschaft nahe (Schweizerischer Kaufmännischer Verband). Die K. wirken bei der Gestaltung der schweiz. Handels- und Wirtschaftspolitik entscheidend mit und spielen durch privates Mäzenatentum und über Stiftungen auch im kulturellen Leben eine bedeutende Rolle.

Autorin/Autor: Hans Stadler

Quellen und Literatur

Literatur
  • Mittelalter und frühe Neuzeit

    – H.R. Leuenberger, 500 Jahre Kaufmänn. Corporation St. Gallen, 1966
    – H.C. Peyer, Von Handel und Bank im alten Zürich, 1968
    – A.-M. Piuz, «Marchands genevois du monde méditeranéen, vers 1600-1630», in Mélanges en l'honneur de Fernand Braudel, 1973, 459-470
    – J.-F. Bergier, Die Wirtschaftsgesch. der Schweiz, 1983 (21990)
    – N. Röthlin, Die Basler Handelspolitik und deren Träger in der zweiten Hälfte des 17. und im 18. Jh., 1986
    – G. Köbler, «Mercatores personati», in Fs. für L. Carlen zum 60. Geburtstag, hg. von L.C. Morsak, C. Escher, 1989, 157-177
    – U. Pfister, Die Zürcher Fabriques, 1992
    – U. Pfister, «Polit. Eliten im frühneuzeitl. Zürich», in Mitt. der Antiquar. Ges. in Zürich 70, 2003, 211-230
  • 19. und 20. Jahrhundert

    – I. Iselin et al., Der schweiz. Grosshandel in Gesch. und Gegenwart, 1943
    Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik 1-, 1955-
    Gesch. der Schweizer Banken, hg. von L.H. Mottet, 1987 (franz. 1986)
    – P. Fierz, Eine Basler Handelsfirma im ausgehenden 18. und zu Beginn des 19. Jh., 1994
    – J. Auf der Maur Von der Tuchhandlung Castell zur Weinhandlung Schuler, 1996 (mit Bibl.)