• <b>Yvette Z'Graggen</b><br>Porträt der Schriftstellerin an ihrem Wohnort in der Genfer Gemeinde Anières in einer Aufnahme des Fotografen  Sandro Campardo  vom 24. September 1998  © KEYSTONE / Sandro Campardo.

No 7

Zgraggen [Z'Graggen], Yvette

geboren 31.3.1920 Plainpalais (heute Gem. Genf), gestorben 16.4.2012 Collonge-Bellerive, ref., von Schattdorf und Lancy. Tochter des Johann Heinrich, Zahnarztes, und der Alice geb. Heksch. ∞ 1953 Robert Brunel (1978 Scheidung). Maturität in Genf, Lehre als Sekretärin. Während des Kriegs arbeitete Z. beim IKRK. 1952-82 produzierte sie für Radio suisse romande kulturelle und literar. Sendungen. 1982-89 war sie unter der Direktion Benno Bessons an der Comédie de Genève tätig. Sie verfasste zahlreiche Hörspiele und übersetzte ital. und dt. Werke. Ihr literar. Œuvre umfasst Romane ("La vie attendait" 1944, "Zerbrechendes Glas" 1988, franz. 1985, "La Punta" 1999, franz. 1992), Novellen, welche die Stellung der Frau beleuchten, und autobiogr. Erzählungen, in denen sie das aktuelle Geschehen der Schweiz reflektiert ("Zeit der Liebe, Zeit des Zorns" 1982, franz. 1980, "Die Jahre des Schweigens" 2001, franz. 1982, "Heimkehr ins Vergessene" 1990, franz. 1989, "Deutschlands Himmel" 2011, franz. 1996).

<b>Yvette Z'Graggen</b><br>Porträt der Schriftstellerin an ihrem Wohnort in der Genfer Gemeinde Anières in einer Aufnahme des Fotografen  Sandro Campardo  vom 24. September 1998  © KEYSTONE / Sandro Campardo.<BR/>
Porträt der Schriftstellerin an ihrem Wohnort in der Genfer Gemeinde Anières in einer Aufnahme des Fotografen Sandro Campardo vom 24. September 1998 © KEYSTONE / Sandro Campardo.
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Archive
– SLA, Nachlass
Literatur
– E. Habersaat, Yvette Z'Graggen, 1987
– F. Fornerod, «Yvette Z'Graggen: de la fiction à la vérité», in Bull. francophone de Finlande, 1992, Nr. 4, 76-82
Plans-fixes, [Video], 1992
Ecriture 46, 1995
Le Temps, 17.4.2012
Viceversa: Literatur, 2012

Autorin/Autor: Françoise Fornerod / MS