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Monneron, Frédéric

geboren 13.7.1813 Morges, gestorben 9.11.1837 bei Göttingen, ref., von Yverdon. Sohn des Charles, Pfarrers, und der Louise Rosalie geb. Blanchenay. Ledig. Nach einem Stud. der Philosophie und der Theologie an der Akad. Lausanne setzte M. seine Ausbildung 1836 in München und 1837 in Göttingen fort. In der Nähe Göttingens nahm er sich das Leben, was einen trag. Schatten auf sein vielversprechendes dichter. Talent wirft. 1852 erschien eine Auswahl seiner Gedichte ("Poésies") mit einem Geleitwort von Eugčne Rambert. 1879 veröffentlichte Juste Olivier eine zweite überarbeitete und mit biograf. Angaben versehene Auflage. M. war 1829 Mitglied der akad. Gesellschaft Belles-Lettres und 1831 der Zofingia.


Literatur
– D. Maggetti, L'invention de la littérature romande, 1830-1910, 1995
– C. Rivier, Frédéric M. ou La nostalgie de l'au-delŕ, 2000

Autorin/Autor: Daniel Maggetti / GL