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Hornung, Joseph

geboren 25.1.1792 Genf, gestorben 4.2.1870 Genf, ref., von Genf. Sohn des Jean-Simon und der Marie-Madeleine Romieux. ∞ Jeannette Mazel. Lehre und Tätigkeit als Graveur von Uhrengehäusen. Der autodidakt. Künstler malte Genre- und Historienbilder, die sich durch seine Vorliebe für savoyische und reformationsgeschichtl. Themen auszeichnen (z.B. "Les adieux de Calvin" 1829). H. fertigte auch Porträts an, u.a. von Guillaume-Henri Dufour, Alexandre Vinet und Jean Humbert, sowie Landschaftsbilder und Zeichnungen. Ab 1826 stellte er erfolgreich an den Pariser Salons aus. 1834 bereiste er Italien, 1838 Holland sowie 1840 und 1859 England. H. wurde mit den holländ. Meistern (Rembrandt) verglichen, seine Werke aber wurden der mangelnden perspektiv. Darstellung bezichtigt. 1836-45 im Genfer Repräsentierenden Rat.


Werke
Gros et menus propos, 1865
Literatur
BLSK, 505 f.

Autorin/Autor: Andrea Weibel