Almensberg

Weiler der polit. Gem. Amriswil TG, ehem. Niedergericht. 1296 Uolbrohsberg, 1355 Albisperg, um 1830 Ammersberg. Grundherr war im MA das Kloster St. Gallen, das um 1300 dem Heiliggeistspital St. Gallen Güter in A. und Umgebung verlieh. Um 1460 erwarb das Heiliggeistspital die Gerichtsherrschaft in A., das vorher zur Herrschaft Hagenwil gehört hatte. Die Verselbständigung zum sog. Spitalgericht, bestehend aus A., Rüti und Niederaach, wurde 1525 von den zehn eidg. Orten bestätigt. Weil die Einw. nach der Reformation beim neuen Glauben blieben, A. aber zur kath. Pfarrei Hagenwil gehörte, kam es bis zum Anschluss an die ref. Kirchgem. Sommeri-Amriswil 1689 zu zahlreichen Anständen. 1812 wurde A. der Ortsgem. Hemmerswil zugeteilt, welche 1925 mit Amriswil vereinigt wurde.


Literatur
– E. Leisi, Gesch. von Amriswil und Umgebung, 1957

Autorin/Autor: Gregor Spuhler