• <b>Johannes Hotze</b><br>Der Zürcher Arzt um 1791. Öl auf Leinwand,   Friedrich August Oelenhainz   zugeschrieben (Schweizerisches Nationalmuseum).

No 2

Hotz [Hotze], Johannes

getauft 27.6.1734 Richterswil, gestorben 4.7.1801 Frankfurt am Main, ref., von Richterswil. Sohn des Johannes, Leib- und Wundarztes, und der Juditha Gessner. Bruder des Johann Konrad ( -> 3). Cousin des Johann Heinrich Pestalozzi. ∞ Anna Elisabetha Pfenninger. Medizinstud. in Leipzig und Tübingen, 1758 Dr. med. H. hatte eine Praxis in Richterswil und war einer der ersten promovierten Ärzte auf der Zürcher Landschaft. Im Doktorhaus nahm er v.a. gebärende Frauen und Gemütskranke auf. Er hatte Kontakt zu bekannten Zeitgenossen wie Johann Wolfgang von Goethe und Johann Kaspar Lavater. Bei den Unruhen auf der Zürcher Landschaft 1794-95 versuchte H. vergeblich zu vermitteln. 1796 zog er zu Tochter und Schwiegersohn nach Frankfurt am Main.

<b>Johannes Hotze</b><br>Der Zürcher Arzt um 1791. Öl auf Leinwand,   Friedrich August Oelenhainz   zugeschrieben (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>
Der Zürcher Arzt um 1791. Öl auf Leinwand, Friedrich August Oelenhainz zugeschrieben (Schweizerisches Nationalmuseum).
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Archive
– ZBZ, FamA
Literatur
– H. Schulthess, Kulturbilder aus Zürichs Vergangenheit 3, 1942, 82-90
– H. Stettbacher, «Dr. Johannes H.», in ZTb 1943, 1942, 112-195
– H. Stettbacher, «Dr. Johannes H.s "Modus vivendi"», in ZTb 1945, 1944, 122-129
– K. Wild, Johannes Hotze, 2001

Autorin/Autor: Christoph Mörgeli