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Herpin, Théodore-Joseph-Dieudonné

geboren 27.8.1799 Lyon, gestorben 17.7.1865 Paris, ab 1815 von Genf. Sohn des Louis, Kriegskommissars im napoleon. Empire, und der Pernette Cusin. ∞ vor 1830 Louise Perey, Tochter des Antoine-Ami, Pfarrers in Carouge (GE). 1814-18 Stud. an der Genfer Akademie und dann an der Ecole pratique de médecine in Paris. 1823 Doktorat mit einer Arbeit über chron. Rippenfellentzündung, Zulassung als Arzt in Genf. 1823-38 Arzt und Chirurg in Carouge, 1838-56 in Genf. 1827-41 Mitglied des Repräsentierenden Rats, 1845-48 Genfer Grossrat, 1845 Vizepräs. des Sanitätsrats. 1823 Gründungsmitglied der Société médicale de Genève, der er auch vorstand. Ab 1856 wohnte er bei seiner Tochter in Paris, die in der literar. Welt unter dem Pseudonym Lucien Perey bekannt war. H. verfasste zahlreiche Schriften über das Gesundheitswesen, die Chirurgie und v.a. über die Epilepsie, sein Spezialgebiet, das ihn berühmt machte und für das er Preise und Auszeichnungen erhielt.


Literatur
– C. Picot, E. Thomas, Centenaire de la Société médicale de Genève, 1923, 12-14
Livre du Recteur 4, 48 f.

Autorin/Autor: Vincent Barras / BE