• <b>Klaus Schädelin</b><br>Buchdeckel der Erstausgabe von 1955, mit Illustrationen des Kunsthistorikers  Rudolf Schnyder (Zentralbibliothek Zürich) © Zwingli-Verlag, Zürich.

No 3

Schädelin, Klaus

geboren 17.9.1918 Bern, gestorben 13.12.1987 Bern, ref., von Bern, Frutigen und Kirchlindach. Sohn des Albert ( -> 1). Neffe des Walter ( -> 4). ∞ Hulda Balmer, Tochter des Alfred, Sattlers. 1938 Matura am Freien Gymnasium in Bern, Theologiestud. in Bern und Basel, 1945 Abschluss. Vikariat in Attiswil, Pfarrer in Hünibach (Gem. Hilterfingen), ab 1949 an der Petruskirche in Bern. 1958-78 als Vertreter des neu gegr. Jungen Bern Gemeinderat von Bern (Fürsorge- und Gesundheitsdirektion, zeitweise auch Polizei und Tiefbau). 1962-70 Berner Grossrat. S. vermittelte in der stadtbern. Politik zwischen den Bürgerlichen und der SP. Der Jugendrevolte von 1968 stand er wohlwollend gegenüber. In seiner Radiosendung "Zytlupe" (1983-85) zeigte er sich als mutiger, sozial engagierter Zeitkritiker. Sein 1955 erstmals publiziertes Jugendbuch "Mein Name ist Eugen" (29. Aufl. 2005) wurde in der Deutschschweiz zum Klassiker und 2004 verfilmt.

<b>Klaus Schädelin</b><br>Buchdeckel der Erstausgabe von 1955, mit Illustrationen des Kunsthistorikers  Rudolf Schnyder (Zentralbibliothek Zürich) © Zwingli-Verlag, Zürich.<BR/>
Buchdeckel der Erstausgabe von 1955, mit Illustrationen des Kunsthistorikers Rudolf Schnyder (Zentralbibliothek Zürich) © Zwingli-Verlag, Zürich.
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Literatur
Der Bund, 19.12.1987
– H. Lerch, Persönlichkeiten in Bern, 1987, 147-153

Autorin/Autor: Christoph Zürcher