Rumold

1051 erstmals erw., gestorben 4.11.1069, begraben Bischofskirche Konstanz. R. war erster Propst des Stifts St. Simon und Juda in Goslar. Heinrich III. ernannte ihn 1051 zum Bf. von Konstanz. R. befand sich fortan häufig in der Umgebung Heinrichs III. ebenso wie in jener Heinrichs IV. Kaiserin Agnes vertraute ihm 1057 ihre Tochter Mathilde zur Erziehung an. Nachdem seine Kathedrale 1052 eingestürzt war, veranlasste R. einen Neubau. Geprägt war seine Amtszeit durch gespannte Verhältnisse zu St. Gallen und Reichenau.


Literatur
HS I/2, 261 f.
Germania Sacra NF 42,1, 2003, 193-199

Autorin/Autor: Helmut Maurer