Urkunden

U. sind schriftl. Aufzeichnungen, die einen rechtl. Vorgang bezeugen. Sie sind aufgezeichnet unter Beachtung bestimmter Formen im Aufbau, in der Sprache und beim Inhalt sowie bezügl. Personen, Ort, Zeit und Sache. Zentraler Bestandteil der U. ist die Beglaubigung (z.B. durch ein Siegel oder eine Unterschrift), welche ihnen erst rechtl. Beweiskraft verleihen. Durch diese unterscheiden sich die U. von anderen Quellengattungen wie Akten, Briefen oder persönl. Aufzeichnungen.

Die Bezeichnung "Urkunde" erlangte ihre heutige Bedeutung als Begriff der Rechtssprache erst im Neuhochdeutschen. Davor diente das mittelhochdt. Wort brief der Übersetzung der verschiedenen mittellat. Bezeichnungen für U. wie carta, diploma, documentum, mandatum, instrumentum, praeceptum und privilegium. Der alt- und mittelhochdt. Ausdruck urkund (eigentl. Zeugnis, Merkmal, Beweis) setzte sich ab dem späten MA durch, wobei das Wort "Brief" in Mischformen (z.B. urkundbrief), Komposita (u.a. koufbrief, ehebrief und gültbrief für Kauf-, Ehe- und Gültverträge) und Paarformeln (z.B. mit brief und siegel) bis ins 20. Jh. überlebte.

U. mit Nennung von Aussteller, Ort, Zeit und Beweisen ihrer Glaubwürdigkeit spielen als rechtsverbindl. Dokumente nach wie vor eine wichtige Rolle. Sie regeln im Alltag wichtige Sachfragen und Verhältnisse, sei es zivilrechtl. Natur wie z.B. Testamente, Kauf-, Ehe-, Erb- und Schuldverträge, sei es im Staats- und Völkerrecht als feierl. Chartas wie z.B. die Gründungsurkunde des Internat. Roten Kreuzes von 1863. Im Unterschied zu früher, als der Urkundsbeweis im Prozess noch weiterer Beweismittel (Eid, Zeugen) bedurfte, erbringen heute öffentl. U. und öffentl. Register "für die durch sie bezeugten Tatsachen vollen Beweis, solange nicht die Unrichtigkeit ihres Inhaltes nachgewiesen ist" (Art. 9 ZGB). Trotz eines formalen Wandels sind im modernen Urkundenwesen die geschichtl. Wurzeln noch zu erkennen, sowohl in der amtl. Beurkundung durch eine Behörde (Zivilstandswesen) wie in derjenigen durch den öffentl.-beglaubigten Notar (Notariat).

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler

1 - Urkundenwesen und Überlieferung

Das Urkundenwesen der Schweiz ist besonders reich, weil sich in den einzelnen Kulturräumen versch. Erscheinungsbilder der U. und Formen der Beurkundung entwickelt haben: Rom. Einflüsse in der Süd- und Westschweiz und deutsche in der Deutschschweiz reflektieren die ehem. Zugehörigkeit zu den Rechtskreisen Italiens, Burgunds und Deutschlands. Der ma.-frühneuzeitl. Urkundenbestand bezeugt die Vielfältigkeit der Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den eidg. Ständen, deren Oberschichtsangehörigen und Gebietskörperschaften, den weltl. und geistl. Fürsten, Kaisern, Königen und Päpsten. Erst infolge der Umbrüche der Revolutionszeit verloren diese U. mehrheitlich ihre rechtl. Relevanz; sie wurden jetzt zu Geschichtsquellen, die in kant., kommunalen, weltl. und geistl. Archiven aufbewahrt werden. Die Dokumente der bedeutenden eidg. Bündnisse werden im Bundesbriefmuseum präsentiert.

Die mannigfaltigen kulturellen Einflüsse im schweiz. Raum spiegeln sich in Unterschieden bezüglich des Beginns und der Dichte der Überlieferung. Das ma. Urkundenwesen basierte formal auf spätröm. Traditionen; nur in Rätien ist allerdings eine direkte Kontinuität gegeben. Sonderfälle sind die dichten Urkundenbestände der Abtei St. Gallen (ab 700) und der Bf. von Chur (ab 764), welche Rätien und die Deutschschweiz vom Bodensee bis in den Aareraum bereits im FrühMA historisch erschliessen. U. der übrigen Bischöfe oder Klöster, des Adels, der Landschaften und Städte sind dagegen erst ab dem 12. Jh. in nennenswerter Anzahl tradiert. Ihre Zahl nahm im späten MA und in der Frühneuzeit überall stark zu; erst vom 17. Jh. an verlieren die U. gegenüber anderen Quellengattungen (Bücher, Akten) an Bedeutung.

Überliefert sind U. auf Papyrus, Pergament und Papier. Der Papyrus der Antike wurde im frühen MA durch das Pergament abgelöst. Diesem erwuchs erst vom 15. Jh. an für die Beurkundung einfacherer Rechtsgeschäfte Konkurrenz im Papier. Auch andere Materialien wie Wachstafeln, Stein und Holz (Kerbhölzer, Tesseln) dienten als Schriftträger für die Fixierung rechtsverbindl. Inhalte.

U. sind als Konzept, Original -- z.T. in mehreren Ausfertigungen -- oder Abschrift erhalten, und zwar als beglaubigte Abschrift (Vidimus), als Bei- (Transfix) oder Einfügung zu bzw. in anderen U. (Insert, Transsumpt), als Einträge in Traditionsbüchern (v.a. 9.-12. Jh.) oder in Kopial- (beim Empfänger) bzw. Missivenbüchern (beim Aussteller) überliefert. Ab dem 19. Jh. wurden sie auch in speziellen Quellensammlungen oder in Faksimile-Ausgaben veröffentlicht. Während die Abschriften bis ins 19. Jh. sprachlich oft modernisiert wurden, ist für die neueren krit. Quelleneditionen die wort- bis buchstabengetreue Wiedergabe oberstes Gebot.

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler

2 - Die Urkundenlehre (Diplomatik)

In der Urkundenlehre, der sog. Diplomatik, entstand ein Wissenschaftszweig, der sich in erster Linie der formalen Eigenschaften der U. annahm. Die Diplomatik entwickelte sich aus dem Bedürfnis, Fälschungen mit Hilfe wissenschaftl. Methoden nachzuweisen. Die Urkundenfälschung und die Verunechtung echter U. durch Überschreibung radierter Stellen (Vollrasur: Palimpsest), durch Auslassung oder Zusätze (Interpolation) waren Mittel, auf die man v.a. im MA häufig zurückgriff, um polit. oder wirtschaftl. Vorteile zu erzielen oder um Rechte und Besitzansprüche zu sichern, für die echte U. fehlten. Zwar kämpfte man schon im MA gegen Fälschungen an, doch eine wissenschaftl. Methode bildete sich erst im 17. Jh. heraus, massgeblich beeinflusst durch Jean Mabillons Werk "De re diplomatica" (1681), von dem sich der Begriff Diplomatik herleitet. Da es um den Nachweis von Delikten ging, war die Diplomatik anfänglich ein Zweig der Rechtswissenschaften und wurde erst im 19. Jh. den Historischen Hilfswissenschaften zugeordnet.

Die Diplomatik entwickelte bei der Verfolgung von Fälschungen und Fälschungsmotiven die Methode der wissenschaftl.-krit. Überprüfung der inneren (Sprache, Formeln, Formular) und äusseren Merkmale von U. (Beschreibstoff, Format, Linierung, Raumaufteilung, Schrift, Beglaubigungsmittel) durch systemat. Vergleich. Sie bezog von Anfang an weitere Hilfswissenschaften wie Paläografie (Schrift), Chronologie (Kalender) und Sphragistik ein und bediente sich auch der philolog. Textkritik. Sie definierte die Kriterien, nach denen bis heute U. bezüglich Überlieferung, Typologie, Aufbau und Form, Beglaubigungsmittel sowie Schrift und Sprache untersucht werden.

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler

3 - Typologie, Aufbau und Form

Die Diplomatik unterscheidet zwischen öffentl. U., zu denen die U. der Päpste, Kaiser und Könige zählen, und den Privaturkunden. Unter die Letzteren fallen neben vielen anderen Urkundenarten trotz ihres öffentl. Charakters auch die von Bischöfen oder Landesherren der Städte- oder Länderorte ausgestellten U.; diesbezüglich ist die Terminologie verwirrend.

Das ma. Urkundenwesen übernahm spätröm. Urkundsformen - die Notitia (Breve) als einfache Beweisurkunde und die Charta als Geschäfts- und Dispositivurkunde. Die Notitia, in der dritten Person abgefasst, enthält nur die nötigsten Angaben zum Vollzug eines Rechtsgeschäftes und nennt Zeugen, die im Streitfall zuzuziehen waren. Als Instrument des öffentl. Notariats galt sie als öffentl. Rechtsmittel. Die u.a. im älteren Urkundenbestand des Klosters St. Gallen ab 700 überlieferten Vorurkunden (Vorakte) hatten dagegen trotz äusserer Ähnlichkeit mit der Notitia keine Beweiskraft. Die stichwortartigen Notizen, die auf der Rückseite oder am Rand der U. z.T. in Kurzschrift (Tachygrafie, Tironische Noten) angebracht wurden, waren bloss Gedächtnisstütze für den Schreiber. Die Recht begründende Charta, die meist in der ersten Person (Aussteller) abgefasst war, musste anders als die Notitia aus sich selbst glaubwürdig sein; sie war daher an strengere Formalien gebunden.

Bei öffentl. U. wird nach Rechtsinhalt und Form zwischen Diplomen und Mandaten unterschieden: das Diplom (lat. diploma, praeceptum, privilegium) diente der feierl. Verfügung und Verleihung von Privilegien dauernder Bedeutung, das Mandat der Regelung kurzfristiger Rechtsgeschäfte v.a. im jurist. und administrativen Bereich. Die Diplome umfassten praktisch alle Rechtsgeschäfte, darunter Schenkungen, Verleihungen von Markt-, Münz-, Zoll- und Stadtrechten an grössere Siedlungen, Flecken oder Städte. Diese sind der Form nach auch dann Diplome, wenn sie nicht vom Kaiser oder König, sondern von einem weltl. oder geistl. Stadtherrn ausgestellt wurden.

Der Inhalt erhielt im Diplom eine feste, dreiteilige Struktur. Das Eingangsprotokoll nannte die Namen und Titel der Aussteller und Empfänger, der Kontext beschrieb den Rechtsinhalt und im Schlussprotokoll oder Eschatokoll wurden die Unterschriften der Aussteller, der Zeugen und des Kanzleipersonals sowie das Datum angeführt. Die Privaturkunden übernahmen das in Kaiser- und Papsturkunden entwickelte Schema in vereinfachter Form. Einzelne Elemente wurden umgestellt; so wurde z.B. das Datum in Gerichtsurkunden und Notariatsinstrumenten an den Anfang gesetzt.

Die in Briefform gehaltenen Mandate - diejenigen des Papstes werden als epistolae bezeichnet - kamen in der Kirchen-, Herrschafts- und Landesverwaltung auf. Ab dem 15. Jh. bedienten sich ihrer Landesherren auch im schweiz. Raum: Die Mandate wie z.B. die Sittenmandate waren polizeiliche Verfügungen zur Ordnung des öffentl. Lebens; sie wurden den Landvögten übersandt, denen die Publikation und Ausführung oblag. Solche Mandate sind als Originale wie auch als Abschriften der Verwaltung in sog. Mandatenbüchern erhalten.

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler

4 - Mittel der Beglaubigung, Sprache

Die Ausstellung durch einen autorisierten öffentl. Notar sicherte die Beweiskraft der U. Die Register dieser Notare - Verzeichnisse der U. mit knapper Zusammenfassung des Rechtsinhalts der einzelnen Dokumente - sind in Italien vom 11./12. Jh. und in der Süd- sowie der Westschweiz vom 14. Jh. an tradiert. In der Deutschschweiz fehlen sie dagegen. Der bedeutendste Bestand an Registern stammt aus Freiburg, dem östlichsten Vorposten des röm. Rechts. Dort sind ab 1356 einzelne Verzeichnisse und ab 1388 ganze Verzeichnisfolgen erhalten. Die Register bewahrten auch viele U. des alltägl. Geschäftsverkehrs, die in den deutschschweiz. Urkundenbeständen aus dieser Zeit in dieser Dichte nicht vorkommen.

Eine andere Form der Beglaubigung war das in schweiz. Archiven eher seltene Chirograf (chirographum): Der Urkundentext wurde zweimal neben- oder untereinander geschrieben und der Zwischenraum mit einem Kennwort, mit Buchstaben oder Ornamenten versehen. Danach trennte man die beiden Teile in geradem, in Wellen- oder Zahnschnitt voneinander ab, wobei man den Schnitt durch die Kennwörter, die Buchstaben oder Ornamente führte; die Kontrahenten erhielten je eine Hälfte. Für den Echtheitsbeweis mussten die beiden Teile exakt aneinander passen; mit einer Hälfte allein war die Echtheit nicht zu belegen.

Praktikabler war das Siegel, das sich nach dem Ausscheiden der Unterschrift als Beweismittel im 13. Jh. allgemein durchsetzte. Gegen Ende des MA kam die Unterschrift zur Beglaubigung wieder auf, zuerst in den städt. Kanzleien, später auch in Landschreibereien. Die Unterschrift ergänzte, oft zusammen mit dem Schreibersignet, das Siegel; manchmal stand sie aber auch für sich allein. Das Siegel wird im Amtsverkehr heute noch gebraucht, so z.B. bei der Erbschaftssiegelung (Art. 474, 551 ff. ZGB), während im Privatbereich der früher auch als Petschaft dienende Siegelring zum Schmuckstück verkam. Der Beglaubigung dienten auch die Zeugen. Meist trug der Schreiber deren Namen in die Privaturkunden ein; nur selten leisteten die Zeugen die Unterschrift eigenhändig. Oft zeugten auch Behörden als Ganzes, wie z.B. Räte oder Gerichtsversammlungen.

Die Urkundensprache, eine Rechtssprache, war lange ein je nach Bedeutung der U. mehr oder weniger gepflegtes Latein, das die typisch mittellat. Abweichungen von der klass. Sprache (z.B. statt lat. charta, iustitia, laesus mittellat. carta, iusticia, lesus) aufwies und mit latinisierten Lehnwörtern (z.B. werentes, treuga, feudum) durchsetzt war. Der Übergang zur Volkssprache begann in der Deutschschweiz in einfachen Geschäftsurkunden in der 2. Hälfte des 13. Jh., während Westschweizer Notare für entsprechende Dokumente noch bis ins 15. Jh. das Latein verwendeten.

Wichtige U. wie Stadtrechte wurden bis ins 14. Jh. lateinisch abgefasst; im dt. Sprachraum wurden aber Übersetzungen angefertigt (so z.B. von den Thuner Handfesten 1316), weil das feierl. Verlesen der U. vor der Gem. einen Text in der Volkssprache voraussetzte. Trotz Anlehnungen an ihre lat. Vorbilder zeichnen sich diese Übersetzungen durch eigenständige rechtssprachliche Formulierungen aus; sie wiesen im 14. und 15. Jh. oft noch Alemannismen auf, die später vom schriftsprachlichen Kanzleideutsch verdrängt wurden. Ausgeprägt war die Formelhaftigkeit, verpönt die individuelle Formulierung. Beliebt waren wiederkehrende, auch alliterierende Paarformeln mit teilweise tautolog. Inhalt (z.B. wunn und weid, tritt und tratt, twing und bann, zoll und geleit).

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler

5 - Urkundeneditionen

Angeregt durch monumentale Quellensammlungen in Nachbarstaaten wie die "Monumenta Germaniae Historica" (MGH, ab 1823) in Deutschland entstanden auch in der Schweiz in zwei Schüben nach 1850 und 1930 umfassende Urkundeneditionen, die meist von kant. Geschichtsvereinen und der Allg. Geschichtforschenden Gesellschaft der Schweiz (heute Schweiz. Gesellschaft für Geschichte) herausgegeben wurden. Diese Editionen enden oft mit U. aus dem 14. oder 15. Jh. Sie sind als Quellenwerke einzelner religiöser Fürstentümer, einzelner Länder oder Städte, als gesamtschweiz. Editionen oder als Regestensammlungen konzipiert.

Schweizerische Urkundeneditionen (Auswahl)
Gesamtschweizerische EditionenErscheinungsjahr
Urkunden zur Schweizer Geschichte aus Oesterreichischen Archiven1899-1935
Quellenwerk zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Abt. Urkunden)1933-1964
Geistliche Herrschaften
Monuments de l'histoire de l'ancien Evêché de Bâle1852-1867
Urkundenbuch der Abtei St. Gallen1863-1955
Älteste Urkunden von Allerheiligen in Schaffhausen, Rheinau und Muri1883
Chartularium Sangallense1983-
Städte und Landschaften
Documents relatifs à l'histoire du Pays de Vaud1817
Matériaux pour l'histoire de Genève1829-1830
Urkunden für die Geschichte der Stadt Bern1853-1854
Documents relatifs à l'histoire du Valais1875-1898
Fontes rerum Bernensium1883-1956
Urkundenbücher der Stadt und Landschaft Zürich1888-1957
Urkundenbücher der Stadt Basel1890-1910
Aargauer Urkunden1930-1965
Solothurner Urkundenbuch1952-1981
Bündner Urkundenbuch1947-1997
Materiali e documenti ticinesi1975
Regesten
Régeste soit Répertoire chronologique de documents relatifs à l'histoire de la Suisse romande1862
Schweizerisches Urkundenregister1863-1877
Regeste genevois ... de la ville et du diocèse de Genève1866

Quellen:Autorin

Auch Periodika wie die "Mémoires et documents publiés par la Société de la Suisse romande" (ab 1838), die "Mémoires et documents publiés par la Société d'histoire et d'archéologie de Genève" (ab 1840) und der "Innerschweizer Geschichtsfreund" (ab 1844) machten viele U. einem breiten Publikum zugänglich. Die Editionsreihe "Sammlung Schweiz. Rechtsquellen" (SSRQ, ab 1898) enthält Quellen bis 1798, gegliedert nach Stadtrechten und Rechten der Landschaft. Seit 2011 sind die über 100 retrodigitalisierten Bände im Internet als Arbeitsinstrumente frei verfügbar. Faksimilewerke wie z.B. die "Chartae latinae antiquiores" (2 Bde. über die Schweiz, 1954 und 1956) dienen dem diplomat. Vergleich.

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler

Quellen und Literatur

Literatur
– H. Foerster, Urkundenlehre in Abb. mit Erläuterungen und Transkriptionen, 1951
– H. Bresslau, Hb. der Urkundenlehre für Deutschland und Italien, 2 Bde., 41968-69
– P. Classen, «Fortleben und Wandel spätröm. Urkundenwesens im frühen MA», in Recht und Schrift im MA, 1977, 13-54
– P. Rück, «Das öffentl. Kanzellariat in der Westschweiz (8.-14. Jh.)», in Landesherrl. Kanzleien im SpätMA, 1984, 203-271
– E. Rieger, Das Urkundenwesen der Gf. von Kiburg und Habsburg, 1986
Pergament, hg. von P. Rück, 1991
Mabillons Spur, hg. von P. Rück, 1992
– C. Santschi, «Les sociétés d'histoire et l'édition des documents», in Equinoxe 10, 1993, 159-173
LexMA 8, 1298-1323
HRG 5, 574-603

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler