No 4

Hagenbuch, Judenta von

Erstmals erw. 1229 als Äbtissin von Zürich, gestorben 14.9.1254 Zürich, aus einem thurg. Freiherrengeschlecht. 1234 wurde H. als erste Äbtissin des Fraumünsters von Kg. Heinrich (VII.) der Titel einer Reichsfürstin zugesprochen. 1241 liess sie sich wegen Streitigkeiten mit der Stadt Zürich das Münzrecht von Kg. Konrad IV. bestätigen. 1247 erteilte Papst Innozenz IV. dem Fraumünster das grosse Schutz- und Freiheitsprivileg. Infolge des Investiturstreits beklagte H. den Rückgang versch. Zinsen und Abgaben, doch ab 1248 gelang es ihr, die Einkünfte wieder zu vermehren. H. ordnete in ihren letzten Regierungsjahren den Umbau des Querschiffs der Klosterkirche an.


Literatur
HS III/1, 2002 f.

Autorin/Autor: Andrea Weibel