Arnefridus

Zwischen 736 (?) und 746 (?) belegt, stand A. möglicherweise in familiärer Verbindung mit der am oberen Zürichsee begüterten Beata-Sippe: In zwei Urkunden der Beata für ihr Hauskloster Lützelau bzw. für St. Gallen ist A. als Abt unter den Zeugen aufgeführt. Er soll 736 als Mönch der Reichenau zugleich Abt des Inselklosters wie auch Bf. von Konstanz geworden sein. Mit ihm beginnt eine Reihe von Konstanzer Bf., die zugleich die Reichenauer Abtswürde innehatten.


Literatur
HS I/2, 243 f.

Autorin/Autor: Helmut Maurer