Anna

Der Überlieferung nach soll im 13. Jh. eine Einsiedlerin (gen. Schwesterlein A.) zwischen dem Zisterzienserinnenkloster in der Au (Gem. Steinen) und dem Lauerzersee gelebt haben. Sie wurde in der Klosterkirche beigesetzt, später sei ihrem Grab ein Brunnen entsprungen, dessen Wasser Heilung in vielen Fällen gebracht habe. Die erste Beschreibung stammt aus dem Jahr 1500. Bei der Restaurierung 1986-87 wurde in der Klosterkirche der Sodbrunnen sichtbar gemacht; der archäolog. Befund widerspricht der Überlieferung nicht.


Literatur
– R. Henggeler, Helvetia Sancta, 1968, 157 f.
Zisterzienserbauten in der Schweiz 1, 1990, 280

Autorin/Autor: Erwin Horat