No 2

Spreng, Johann Jakob

geboren 31.12.1699 Basel, gestorben 24.5.1768 Basel, ref., von Basel. Sohn des Johann Jakob, Schreibmeisters am Basler Gymnasium, und der Ursula Pfannenschmid. ∞ 1) Francisca Gros, Tochter des Peter, Ältester der franz. Kirche in Offenbach am Main, 2) Sophia Fecher. Theologiestud. in Basel, 1721 Ordination. Hauslehrer in Wien, dort 1723 Ernennung zum poeta laureatus durch Ks. Karl VI. Ab 1726 Pfarrer in Heilbronn, in Perouse bei Stuttgart und in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken. 1743 in Basel Prof. für dt. Poesie und Beredsamkeit, 1754 für Schweizergeschichte und 1762 für Griechisch. S. gründete die Basler Dt. Gesellschaft und publizierte Wochenschriften. Er regte Johann Jakob Bodmers Edition des "Codex Manesse" an, plante eine Ausgabe von Ulrich Boners "Edelstein" und verfasste Psalmendichtungen sowie Wörterbücher der dt. Sprache.


Werke
Hist.-krit. Wb. der dt. Sprache (UBB)
Idioticon Rauracum oder Basel. Wb., Ms. (UBB)
J.J. S.s geistl. und weltl. Gedichte, 1748
Literatur
– A. Socin, «Johann Jakob S.», in Basler Jb., 1893, 227-250
– M. Staehelin, «Johann Jakob S. (1699-1768) über Kuhreihen und Namengebung», in Lit. - Gesch. - Literaturgesch., hg. von N. Miedema, R. Suntrup, 2003, 335-349

Autorin/Autor: Barbara Schmid