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Morgenthaler, Hans

geboren 4.6.1890 Burgdorf, gestorben 16.3.1928 Bern, ref., von Ursenbach. Sohn des Ernst Otto, Fürsprechers und später Stadtpräs. von Burgdorf, und der Luise Meta geb. Rau. Bruder des Max ( -> 4). Ledig. Botanik- und Zoologiestud. an der ETH Zürich, Promotion, danach Studien der Geologie an der Univ. Bern. Alpinist. 1917-20 Arbeit als Geologe in Siam (heute Thailand). Erkrankung an Malaria, später an Tuberkulose. Kuraufenthalte in Arosa und Davos, dort Bekanntschaft mit dem Schriftsteller Jakob Bührer und dessen Frau, der Journalistin Elisabeth Thommen. In den letzten Lebensjahren schwere Depressionen und Aufenthalte in psychiatr. Kliniken. M. trat bereits 1916 mit dem Bergsteiger-Tagebuch "Ihr Berge" als Schriftsteller in Erscheinung. Es folgten u.a. 1921 "Matahari" und 1924 der biografisch gefärbte Liebesroman "Woly, Sommer im Süden".


Archive
– SLA, Nachlass
Literatur
Der kuriose Dichter Hans M., hg. von R. Perret, 1983, (mit Werkverz.)
NDB 18, 120 f.

Autorin/Autor: Thomas Feitknecht