• <b>Johannes Merz</b><br>Titelseite der ersten Ausgabe seiner Gedichte im Herisauer Dialekt über das Leben in Appenzell und St. Gallen, veröffentlicht in St. Gallen 1826 (Schweizerische Nationalbibliothek).

No 5

Merz, Johannes

getauft 25.10.1776 Herisau, gestorben 16.2.1840 Herisau, ref., von Herisau. Sohn des Daniel, Bleichereibesitzers und Ratsherrn, und der Anna Barbara Zuberbühler. ∞ 1801 Anna Maria Tanner, Tochter des Samuel, Meisters. Nebst seinem Beruf als Modelstecher wurde M., inspiriert durch Johann Peter Hebel, zum Begründer der appenzell. Mundartlyrik. Unter dem Titel "Des poet. Appenzellers sämtl. Gedichte in seiner Landessprache" (1826, 31836 stark erweitert und mit Illustrationen) veröffentlicht, beschreiben M.' Gedichte im Herisauer Dialekt appenzell. und stadt-sankt-gall. Sujets, teilweise in Hexametern. M.' lyr. Schaffen fand weite Beachtung, nicht zuletzt in Germanistenkreisen, die durch sein Werk erstmals mit dem Appenzeller Dialekt bekannt wurden. M. ist zudem Verfasser eines Häuserverzeichnisses von Herisau (1822) und eines Ortslexikons des Kt. Appenzell (1829).

<b>Johannes Merz</b><br>Titelseite der ersten Ausgabe seiner Gedichte im Herisauer Dialekt über das Leben in Appenzell und St. Gallen, veröffentlicht in St. Gallen 1826 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>
Titelseite der ersten Ausgabe seiner Gedichte im Herisauer Dialekt über das Leben in Appenzell und St. Gallen, veröffentlicht in St. Gallen 1826 (Schweizerische Nationalbibliothek).
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Literatur
– S. Sonderegger, «Der Appenzeller Dialekt in Gesch. und Gegenwart», in AJb 114, 1986, 3-69, v.a. 14-25

Autorin/Autor: Thomas Fuchs