• <b>Klabund</b><br>Plakat für einen Maskenball in der Pension Stolzenfels in Davos. Collage, die der Schriftsteller 1924 während seines Kuraufenthalts anfertigte (Staatsarchiv Graubünden, Nachlass Erwin Poeschel, XII 23 c 2 c 1 Sch. 7). Klabund, der ein Anhänger der dadaistischen Selbstironie war, stellte sich in der Mitte seiner Komposition als Nixchen dar.

No 1

Klabund

geboren 4.11.1890 (Alfred Henschke) Crossen an der Oder (heute Krosno Odrzańskie, Polen), gestorben 14.8.1928 Davos, luth., Deutscher. Sohn eines Apothekers. ∞ 1) 1918 Brunhilde Heberle, 2) 1925 Carola Neher. Kindheit in Crossen und Frankfurt an der Oder, Stud. der Literatur und der Philosophie in München und Berlin ohne Abschluss, danach freier Schriftsteller in München, Berlin und der Schweiz. Lyriker, Dramatiker und Erzähler, zwischen impressionist. und expressionist. Einflüssen schwankend. Unzählige moral. und polit. Skandale, Prozess wegen Gotteslästerung in Berlin. Seit dem 16. Altersjahr lungenkrank, zahlreiche Aufenthalte in Aroser und Davoser Sanatorien, wo er regen Anteil am kulturellen Kurleben nahm. Freundschaft mit Erwin Poeschel. Kontakte zu den Zürcher Dadaisten.

<b>Klabund</b><br>Plakat für einen Maskenball in der Pension Stolzenfels in Davos. Collage, die der Schriftsteller 1924 während seines Kuraufenthalts anfertigte (Staatsarchiv Graubünden, Nachlass Erwin Poeschel, XII 23 c 2 c 1 Sch. 7).<BR/>Klabund, der ein Anhänger der dadaistischen Selbstironie war, stellte sich in der Mitte seiner Komposition als Nixchen dar.<BR/>
Plakat für einen Maskenball in der Pension Stolzenfels in Davos. Collage, die der Schriftsteller 1924 während seines Kuraufenthalts anfertigte (Staatsarchiv Graubünden, Nachlass Erwin Poeschel, XII 23 c 2 c 1 Sch. 7).
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Werke
GW in Einzelausg., 6 Bde., 1930-32
Archive
– StAGR, Nachlass Erwin Poeschel
Literatur
– G. von Kaulla, "Und verbrenn' in seinem Herzen", 1984
– P. Raabe, K. in Davos, 1990

Autorin/Autor: Michael Gamper