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Grimm, Samuel Hieronymus

getauft 18.1.1733 Burgdorf, gestorben 14.4.1794 London, ref., von Burgdorf. Sohn des Johann Jakob, Notars und Vogts zu Lotzwil, und der Katharina Leuw. Neffe des Malers Johann ( -> 3). Ledig. Ausbildung zum Kaufmann. Zwischen 1750 und 1760 Eintritt in die von Johann Ludwig Aberli weitergeführte Malerschule seines obgenannten Onkels. Illustrierte mit Aberli Gottlieb Sigmund Gruners Werk "Die Eisgebirge des Schweizerlandes" (1760). Bekanntschaft mit Albrecht von Haller. 1762 Publikation seiner "Gedichte", darunter "Reise nach den Alpen". 1765-68 Aufenthalt in Paris, Gast beim Kupferstecher Johann Georg Wille. 1768 Niederlassung in London. In England war G. einerseits durch seine satirischen und karikaturist. Arbeiten (u.a. zu Shakespeares Werken) bekannt, andererseits als Maler (v.a. Aquarell) und Zeichner von Landschaften, alten Gebäuden und Altertümern, Szenen aus der Geschichte und dem Alltag. Freundschaft mit dem Altertumsforscher und Archidiakon Richard Kaye.


Literatur
BLSK, 431

Autorin/Autor: Karin Marti-Weissenbach