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Gardi, René

geboren 1.3.1909 Bern, gestorben 9.3.2000 Bern, ref., von Höchstetten. Sohn des Ernst. ∞ 1941 Marie Reber. 1928-31 Stud. der Mathematik, Physik und Zoologie an der Univ. Bern. Bis 1945 Sekundarlehrer in Brügg, dann freischaffend. G. bereiste Skandinavien und begann seine schriftsteller. Laufbahn als Jugendbuchautor ("Schwarzwasser" 1943) und Vortragsreisender. Berühmt wurde er mit seinen in viele Sprachen übersetzten Reiseberichten und Fotobänden über die Völker Kameruns ("Mandara" 1953, "Kirdi" 1955), der Sahara ("Bergvolk der Wüste" 1951, "Blaue Schleier - rote Zelte" 1951, "Sahara" 1967) und Neuguineas ("Sepik" 1958). Seine Filme "Mandara" (1959) und "Die letzte Karawane" (1967) fanden grosse Aufmerksamkeit. G.s Afrika-Bild, das glückl. Menschen und unberührte Lebensräume zeigte, wirkte in der Schweiz bis in die 1970er Jahre prägend. Diverse Literaturpreise, 1967 Ehrendoktor der Univ. Bern.


Literatur
Der Bund, 10.3.2000

Autorin/Autor: Hansruedi Lerch