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Corrodi, August

geboren 27.2.1826 Zürich, gestorben 15.8.1885 Hottingen (heute Zürich), ref., von Zürich. Sohn des Wilhelm, Pfarrers und Jugendschriftstellers, und der Henriette geb. Rahn. ∞ 1) 1863 Maria Haggenmacher, Tochter des Eduard, Kaufmanns, von Winterthur, 2) 1877 Dorothea Louise Gysi, Tochter des Karl, Gutbesitzers, von Zürich. Gymnasium in Winterthur und Zürich, 1845-47 Theologiestud. in Zürich und Basel, 1847-51 Stud. an der Kunstakad. in München. 1861-81 Zeichenlehrer an den höheren Stadtschulen in Winterthur. Ab 1852 Mitglied des Winterthurer Kunstvereins, ab 1856 Mitglied des Vorstands, Konservator und Inventarist des Kunstvereins St. Gallen. Uninteressiert am polit. und sozialen Geschehen, war der Maler und Poet mit spätromant. Stil ein epigonenhafter Meister des Fabulierens und Phantasierens. Sein Werk umfasst Mundartstücke, Erzählungen, Märchen, Schwänke, Skizzen, Kinderbuchillustrationen und Karikaturen.


Archive
– StadtB Winterthur, Nachlass
Literatur
– R. Hunziker, August C., 1930
Helvet. Steckbriefe: 47 Schriftsteller aus der dt. Schweiz seit 1800, 1981, 41-47, (mit Bibl.)

Autorin/Autor: Elisabeth Ellenberger