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Bösch [Boesch], Hans

geboren 13.3.1926 Sennwald, gestorben 21.6.2003 Zürich, von Rüthi (SG). Sohn des Johann Joseph Robert, Revierförsters, und der Bertha geb. Beglinger. ∞ 1950 Mathilde Kerler, Sopranistin, Tochter des Ernst. Stud. der Tiefbautechnik am Technikum Winterthur. Tuberkulose-Erkrankung, während der erste Gedichte entstanden. Bauführer beim Unternehmen Walo Bertschinger und in den Elsässer Kaliminen. Ab 1955 Angestellter der Baudirektion des Kt. Aargau und ab 1970 wiss. Adjunkt an der ETH Zürich (Verkehrsplaner). Gleichzeitig veröffentlichte B. Romane, Satiren und Essays. Die bekanntesten Romane “Das Gerüst” (1960), “Die Fliegenfalle” (1968) und “Der Kiosk” (1978) sind geprägt durch den Gegensatz von hoch entwickelter Technik und als archaisch empfundener Natur. Die Trilogie “Der Sog” (1988), “Der Bann” (1996) und “Der Kreis” (1998) ist eine Lebens- und Zeitgeschichte des 20. Jh. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis.


Archive
– SLA, Nachlass

Autorin/Autor: Ruedi Graf