• <b>Werner Bergengruen</b><br>Der Schriftsteller 1957, fotografiert anlässlich seines 65. Geburtstags (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Photopress).

Bergengruen, Werner

geboren 16.9.1892 Riga (Russland, heute Lettland)gestorben 4.9.1964 Baden-Baden (D), evang., ab 1936 kath., urspr. Russe, ab 1908 Deutscher, ab 1945 dt.-österr. Doppelbürger. Sohn des Paul, Arztes. ∞ Charlotte Hensel. Nach Abitur in Marburg Stud. versch. Fächer in München, Berlin und Marburg (ohne Abschluss). Im 1. Weltkrieg Kornett (Fähnrich) der balt. Landeswehr. In den 1920er Jahren als Journalist tätig, 1922 Veröffentlichung des ersten Romans in der Frankfurter Zeitung. Im 3. Reich "Innere Emigration" (1937 Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer). 1946-58 in Zürich, wo er am literar. Leben rege Anteil nahm. Der zur christl. Literatur zu zählende B., schon seit langem als Vorleser, Lyriker, Novellist und Romancier sehr populär, erhielt nun auch häufig Auszeichnungen. Ein Grossteil seiner Werke erschien nach 1945 im Zürcher Arche-Verlag. Die Schweizer Geschichte thematisierte er schon im Roman "Karl der Kühne" (1930), dann auch in der Rittmeister-Trilogie (1952-62). Dr. h.c. der Univ. München, Orden Pour le Mérite.

<b>Werner Bergengruen</b><br>Der Schriftsteller 1957, fotografiert anlässlich seines 65. Geburtstags (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Photopress).<BR/>
Der Schriftsteller 1957, fotografiert anlässlich seines 65. Geburtstags (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Photopress).
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Literatur
– H. Bänziger, Werner B., 1950 (41983)
– I. Bode, Werkverz. Werner B., 1965

Autorin/Autor: Hans Bänziger