Polit. Gem. SO, Bez. Wasseramt. Das Bauerndorf H. bildete mit Heinrichswil eine Gem., später mit Winistorf und Heinrichswil die Dreihofgem. H.-Heinrichswil-Winistorf, die 1854 wieder in drei selbstständige Gem. getrennt wurde. Seit 1993 ist Heinrichswil, nicht aber H., wieder mit Winistorf vereinigt. 1324 Hersenwile. 1800 77 Einw.; 1850 137; 1900 152; 1950 161; 2000 168. H. ging aus einer Alemannensiedlung hervor. Im MA gehörten Twing, Bann und Rechtsame zur Burg Halten. Zehntherr war die Stadt Solothurn. H. gehört zur kath. Kirchgem. Kriegstetten und zur ref. Kirchgem. Subingen. Industrie siedelte sich keine an. Noch heute prägt die Landwirtschaft den Charakter des Dorfes, auch wenn im Jahr 2000 rund vier Fünftel der Erwerbstätigen zur Arbeit wegpendelten.
Literatur
– Solothurner Ztg., 1979, Nr. 125
– P. Kaiser, Die Menschen, die Gem., die Mühle von Halten, 2001
Autorin/Autor: Othmar Noser