Gotik

Der Begriff G. bezeichnet eine stilgeschichtlich definierte Periode (Architektur, Kirchenbau), die je nach Region vom 12. oder 13. bis ins 16. oder 17. Jh. reicht, und im erweiterten Sinne die zeitlich entsprechende Kulturepoche.

1 - Begriffsgeschichte

Der Begriff beruht auf einem historiograf. Missverständnis. Als Adjektiv erscheint "gotisch" um 1450 erstmals bei ital. Humanisten als synonym für roh, wild und ungeordnet. Schon etwas früher war die Meinung aufgekommen, die versch. Stämme der Völkerwanderung - die "Goten" - hätten in Italien die antike Architektur durch ihre schlechte Bauweise ersetzt. Unter das Verdikt des Gotischen fiel die gesamte ma. Baukunst, deren Phasen nicht voneinander unterschieden wurden. Allerdings entstand ab der Renaissance auch eine Tradition, welche die ma. Architektur positiv beurteilte. Ausgehend von Vitruv entwickelte sich die Vorstellung einer Urhütte, die von den Wilden aus Bäumen und Zweigen errichtet worden sei. V.a. die Architekturtheorie des 17. und 18. Jh. führte die alle antiken Regeln missachtende Baukunst des MA auf diese Keimzelle zurück und verlieh ihr damit die Würde von Naturformen. Die Meinung, die Deutschen als Abkömmlinge der Goten hätten ihre alte, von der Natur bestimmte Bauweise beibehalten, wurde auf diese Weise zementiert. Da der Topos der Naturähnlichkeit die negative Einschätzung der G. ins Positive wendete, erhielt die ma. Architektur so die Weihe eines der antiken Formenwelt ebenbürtigen Phänomens. Seit Goethes Hymnus (1772) auf Erwin von Steinbach, den legendären Erbauer des Strassburger Münsters, betrachtete man in Deutschland die G. als Ausdruck des eigenen Volkscharakters.

Vom 17. Jh. an hatten indessen engl. und franz. Gelehrte die ma. Bauwerke ihrer Länder unter antiquar.-archäolog. Gesichtspunkt als Denkmäler der nationalen Geschichte verstanden. Diese Verwissenschaftlichung führte um 1750 zu einem Bewusstsein der formalen Unterschiede zwischen den einzelnen Stilphasen und zu ihrer hist. Periodisierung. Obwohl Abbé Lebœuf (1684-1760) den Beginn der G. richtig in die Regierungszeit Ludwigs VI. setzte und damit deren franz. Herkunft feststellte, hielt sich das Vorurteil vom "germanischen" Ursprung der G. v.a. in Deutschland noch fast ein Jahrhundert.

2 - Die Entwicklung in Frankreich

Die Fassade und der Chor der Abteikirche von Saint-Denis (1130-44) gelten als erste grosse Manifestation der G. Skelettierung der Mauersubstanz, eine dadurch bedingte Zunahme der Lichtfülle sowie die konsequente Anwendung von Kreuzrippengewölben sind Eigenschaften, welche die G. von der vollentwickelten Romanik Nordwesteuropas übernahm. Das Neue daran war die ungezwungene Eleganz im Zusammenspiel aller Teile, eine unglaubl. Leichtigkeit der Struktur, gepaart mit einer betonten Feingliedrigkeit im Dekor. In den grossen Bauwerken der Frühgotik Frankreichs (ca. 1140-90) erfuhr die rom. Emporenbasilika, die nun oft durch ein Triforium erweitert wurde, eine diesen Prinzipien entsprechende Neuformulierung. In den 1190er Jahren setzte die franz. Sakralarchitektur zu einem neuen Umbruch an, der die preziöse Feingliedrigkeit einer kraftvollen Monumentalität weichen liess. Höhepunkte dieser Entwicklung sind die "klassischen" Kathedralen von Chartres, Reims und Amiens (begonnen zwischen 1194 und 1220). Um 1230 setzte erneut eine Verfeinerung ein, welche Struktur und Zierglieder systematisch einander anglich, eine Entwicklung, die durch die Erfindung des Masswerks entschieden gefördert wurde. Diese als style rayonnant bezeichnete Phase bot die Voraussetzung für alle späteren Spielarten der G.

Auch wenn die neue Ästhetik bei der Herausbildung des got. Baustils die wichtigere Rolle spielte, so sind auch einige techn. Vorteile zu erwähnen: Die Verwendung des Spitzbogens erleichterte die Errichtung von Gewölben über nicht quadrat. Jochen und erlaubte, dem idealen Vertikaldruck nahe zu kommen. Querrechteckige Mittelschiffsjoche ermöglichten wiederum eine Vermehrung der Stützen bzw. eine Verminderung der stat. Beanspruchung jeder einzelnen derselben. Im Kerngebiet der franz. G. beobachtet man um und nach 1200 eine Rationalisierung und eine Steigerung der ökonom. Effektivität. In Amiens wurden schliesslich mit Einzelschablonen seriell vorgefertigte Steine verwendet. Damit konnten die Steinmetze auch im Winter an einem festen Arbeitsplatz in den jetzt aufkommenden Bauhütten arbeiten, während die gehauenen Steine in der wärmeren Jahreszeit versetzt wurden. Diese neue Technik veränderte langfristig den Berufstyp des Maurer-Steinmetzen: Hatte man bei der Einzelfertigung früher oft noch nach dem Versatz Abarbeitungen vornehmen müssen, um eine glatte Mauer zu erhalten, so differenzierten sich die Arbeitsgänge jetzt auseinander. Die Maurer wurden bei Grossbauten zu Versatzkolonnen, die Steinmetzen von wandernden Saisonarbeitern zu Angehörigen eines sesshaften, sich zunehmend in Richtung eines Kunsthandwerks entwickelnden Berufstandes. Die Rationalisierung zog auch eine Profilierung des Baumeisters zum Architekten im neuzeitl. Sinn nach sich. Obwohl diese Entwicklungstendenzen gut belegt sind, dürfen sie aber einerseits weder überbewertet noch verallgemeinert werden, denn in weiten Teilen Europas wurde noch lange gotisch gebaut, ohne dass die techn. Vorteile systematisch genutzt wurden bzw. eine Rationalisierung des Baubetriebs stattfand, die auch nur annähernd das Mass von Amiens erreicht hätte. Anderseits sollte sich das Spektrum des got. Bauens und damit auch dasjenige der entsprechenden Organisationsformen überall breit entwickeln: Im Gebiet der heutigen Schweiz reichte es von anspruchsvollsten Bauten wie dem Berner Münster, dessen Hütte 1459 gar als eidg. Oberhütte überregionale Geltung erlangte und 1508 vierzig Gesellen beschäftigte, bis zu einfachen Dorfkirchen, bei denen nur gerade Masswerke, Rippen und Bauecken aus Quadern von einem qualifizierten Steinmetzen gehauen bzw. gefertigt waren, während die dazwischen liegenden Wände aus Bollensteinen von Maurern, vielleicht unter Mithilfe der Dorfgenossen, hochgezogen wurden (Baugewerbe).

3 - Die Verbreitung in Europa

Ausserhalb Frankreichs setzte sich die G. mit grossen zeitl. Verschiebungen und zahlreichen, durch einheim. Baugewohnheiten bedingte Varianten durch. Nur in England reichen ihre Anfänge fast ebenso weit zurück wie in Frankreich: Mit dem Chor der Kathedrale von Canterbury (1174-84) war die engl. G. bereits voll ausgebildet. Von Beginn weg ruft in England die reiche Profilierung aller Einzelglieder einen luxuriösen Gesamteindruck hervor. Aber erst ab ca. 1340 erreicht England mit dem Perpendicular style die feinziselierte Gitterstruktur des franz. Rayonnant, prägt diese aber noch extremer aus. Die Baukunst des Hl. Röm. Reichs blieb noch in der 1. Hälfte des 13. Jh. der Romanik verpflichtet, durchsetzte diese aber zusehends mit einzelnen got. Elementen. Der eigentl. Durchbruch zur G. erfolgte 1235 mit der Elisabethenkirche in Marburg, aber hier wurde das franz. Formsystem einer Grundform angepasst (Halle auf Dreikonchengrundriss), die auf einheim. Traditionen beruhte. Eigentliche Kopien franz. Rayonnant-G. entstanden mit dem Langhaus des Strassburger Münsters (ab 1240) sowie den Domen von Köln (ab 1248) und Regensburg (ab 1275). Der 1344 begonnene Prager Dom entwickelte dieses Schema bereits im Sinne der mitteleurop. Spätgotik weiter, welche die einzelnen Bauteile und Formen stark ineinandergleiten lässt. Dieser Tendenz zur "Verschleifung" kam die in Mitteleuropa gern gewählte Raumform der Halle entgegen. Auch die ital. G. des 13. und 14. Jh. verzichtet auf eine starke Zergliederung des Baukörpers, denn hier gab trotz allen nordalpinen Einflüssen die körperhafte Plastizität antiker Bauweise stets den Grundton an. Ähnliches gilt für die G. der span. Mittelmeergebiete, während in den nördl. und mittleren Teilen der iber. Halbinsel franz. Vorbilder des 13. Jh. stärker zum Zuge kamen.

4 - Gotik in der Schweiz

Im Gebiet der heutigen Schweiz manifestierte sich die G. ausserordentlich früh mit der Kathedrale von Lausanne, deren ab ca. 1190 errichteter Binnenchor das erste vollentwickelte Beispiel dieser Formensprache auf dem europ. Kontinent ausserhalb Frankreichs und Spaniens darstellt. Alle stilist. Verbindungen laufen nach dem franz. Kerngebiet der G. und nach England. Nach Lausanner Vorbild wurden ab ca. 1215 die oberen Teile der Kathedrale von Genf errichtet. Andere grössere Bauwerke der westschweiz. Früh- und Hochgotik (Neuenburg, Valeria Sitten, Moudon) sind nur partiell von der Lausanner Kathedralbauhütte beeinflusst. Von ca. 1270 bis zur Mitte des 14. Jh. spielten die Kirchen der Bettelorden für die Verbreitung got. Bauformen in den Gebieten der heutigen Schweiz eine grosse Rolle (Franziskanerkirchen von Luzern, Freiburg, Basel, Dominikanerkirchen in Bern, Zürich, Basel, Kirche des Doppelklosters Königsfelden, Dominikanerinnenkirche Klingental in Basel, Augustinerkirche in Freiburg). Der mit dieser Gruppe vorgegebene Typus (rippengewölbter, von riesigen Masswerkfenstern beleuchteter Polygonalchor und flachgedecktes, von glatten Wänden bestimmtes basilikales Langhaus) lieferte auch das Modell für manche Pfarrkirche (z.B. Aarau). Für die grosse Stadtpfarrkirche St. Niklaus in Freiburg war hingegen das aufwendigere Kathedralschema mit Triforium massgebend. Eine Sonderrolle spielt die Zisterzienserkirche von Kappel am Albis, die mit ihren Ostteilen aus dem mittleren 13. Jh. und ihrem Langhaus aus der Zeit um 1300 den Übergang von der späten Früh- zur frühen Spätgotik vor Augen führt. Die nach dem Erdbeben von 1356 neugebauten Chorteile des Basler Münsters vertreten dagegen ein retrospektives Rayonnant. Der 1421 begonnene Neubau des Berner Münsters ist das bedeutendste Werk der Spätgotik in der Schweiz. Sein Schöpfer, der aus der Strassburger Münsterbauhütte stammende Matthäus Ensinger, passte mit dieser Basilika das Vorbild der hochgot. Kathedralen den Bedürfnissen eines reichen städt. Patriziats an. Den anderen Haupttypus des spätgot. Kirchenbaus vertritt an der Wende vom 15. zum 16. Jh. auf ebenso hohem Qualitätsniveau die Halle von St. Leonhard in Basel. Während sich in der Innerschweiz, ausgenommen die Zuger Stadtpfarrkirche St. Oswald, kein einziger grösserer Bau der G. erhalten hat, zeichnen sich die Kt. Graubünden und Wallis durch einen reichen Bestand an Kirchen des 15. und 16. Jh. aus. Einen eigentl. Bauboom erlebte das Herrschaftsgebiet Zürichs, in dem zwischen 1470 und 1525 jede zweite der gut 100 Landpfarreien eine neue Kirche im spätgot. Stil errichtete.

Da der Begriff G. im Hinblick auf die Sakralarchitektur entstand, ist seine Übertragung auf den Profanbau äusserst problematisch. Dort verwendete man got. Formenelemente vom 13. bis ins 16. Jh. höchstens im Sinne von Versatzstücken, während eine eigentlich got. Ästhetik fehlt. Im Schloss Chillon etwa bleiben die rippengewölbten Räume im seeseitigen Untergeschoss niedrig und dunkel; die mit Knospen- und Blattkapitellen bestückten Säulen der darüberliegenden Säle stützen Holzdecken und die Fenstermasswerke sitzen in tiefen, segmentbogigen Nischen. An Bürgerhäusern erscheinen spitzbogige Masswerkfenster (Schönes Haus Basel) oder Masswerkblenden über Rechteckfenstern (Freiburger Unterstadt) wie fremde Anleihen in einer sonst ungegliederten Wand. In den wenigen, zudem stark veränderten Rathäusern (Basel, Bern, Freiburg) beschränkt sich das Gotische gar auf die Übernahme vereinzelter Motive, so etwa die Schnitzmuster an der Decke des Berner Ratsaals oder die Sterngewölbe in den Freiburger Türmchen.

Auch die Übertragung des architekturgeschichtl. Begriffs G. auf die Bildkünste ist problematisch. Eine "gotische" Bildhauerei und Malerei gab es vor ca. 1220 nicht. Selbst in der franz. Kernzone der G. gehörten die Bildkünste der Romanik an, bis sie ca. 1180/90 von einer antikisierenden Formenwelt abgelöst wurden. So ging um 1200 mit der monumentalen "Klassik" der grossen got. Bauten eine feinlinige, körperbetonte Gestaltung des Menschenbildes einher. Erst ab 1220 hielt man in den Bildkünsten der Grösse und Eindrücklichkeit dieser Architektur etwas Adäquates entgegen. In Amiens und wenig später in Paris entwickelten Bildhauer Figuren, deren schwere Gewänder sich in grossförmig angelegten Falten runden, knicken und brechen. Hinzu kam seit ca. 1240 eine ausdrucksstarke Mimik und ein temperamentvolles Gebärdenspiel. Dieses Menschenbild blieb in unzähligen Variationen bis zum Ende des MA gültig.

Im Bereich der Bildkünste entstanden auf dem Gebiete der heutigen Schweiz viele erstrangige Werke, gelegentlich gar solche, die für die gesamteurop. Entwicklung ausschlaggebend waren. Mit den Glasmalereien ihrer Rose (um 1210) und ihren Figurenportalen (um 1230) nimmt die Bischofskirche von Lausanne an der antikisierenden Richtung innerhalb der Bildkunst der grossen franz. Kathedralen teil. Im nur fragmentarisch erhaltenen Figurenschmuck des Westportals am Basler Münster manifestiert sich dagegen die franz. Hochgotik in einer elsäss. Spielart. Um 1300 und in der 1. Hälfte des 14. Jh. erlebt die got. Malerei hierzulande ihren ersten Höhepunkt. In den Fresken der Schlosskapelle von Chillon (1314) mischt sich ital. (Cimabue) und franz. Vorlagenmaterial. Die Glasgemäldezyklen von Münchenbuchsee, Köniz, Blumenstein, Kappel am Albis und Königsfelden vertreten in versch. Abwandlungen die von der Pariser Kunst aus der Zeit Philipps des Schönen ausgehende "höfische" G. Dasselbe gilt für die Freskenzyklen des in Graubünden tätigen Waltensburger Meisters. In der Buchmalerei trat Zürich kurz nach 1300 mit der Manesse-Liederhandschrift hervor, welche die Ideale eines höf. Milieus für einen Kreis von städtisch-patrizisch geprägten Rezipienten aufbereitet. In der Schatzkunst vertreten diese Spielart der G. die Figuren des ungefähr gleichzeitigen Reliquienschreins im Domschatz von Chur. Hauptwerke der sog. internationalen G. der Zeit um 1400, deren hochstilisierte Formenwelt sich an den Höfen von Paris und Prag entwickelte, sind in der Schweiz nur im Fragment einer kürzlich in Bern wiederaufgefundenen Pietà erhalten. Ein hervorragendes Werk aus der unmittelbar vorangegangenen Zeit stellt die Ausmalung der Grabnische mit dem Efringerwappen in St. Peter zu Basel dar. Der Wandel vom idealisierenden internat. Stil zu einer realitätsnahen Auffassung lässt sich am Glasmalereizyklus des Berner Münsters ablesen: Enthalten die "Kleine Passion" und das grosse, aus Ulm importierte Passionsfenster noch Elemente der internat. G., so richten sich die Urheber aller anderen, in Bern hergestellten Fenster nach Vorbildern aus der in den 1440er Jahren durch Konrad Witz bestimmten Kunst in Basel. Witz, einer der grossen Neuerer der europ. Kunstgeschichte, schuf mit der Darstellung des Genfersees im "wunderbaren Fischzug" seines Heilsspiegelaltars das erste "Landschaftsporträt" der nordalpinen Malerei. Auch in der Skulptur lässt sich die Hinwendung zur Realität seit den 1430er Jahren beobachten. Das bedeutendste bildhauer. Werk dieser Zeit ist die Grablegung Christi in St. Niklaus zu Freiburg. Die ursprünglich so reiche spätgot. Plastik der Schweiz wurde durch Reformation und Barock arg dezimiert; erhalten hat sich aber neben anderen, meist aus dem Zusammenhang gerissenen Werken in originaler Form und am ursprünglichen Bestimmungsort der 1509 datierte Hochaltar von Jörg Keller aus Luzern in der Pfarrkirche zu Münster.

Quellen und Literatur

Literatur
– J. Gantner, Kunstgesch. der Schweiz 2, 1947
Corpus vitrearum medii aevi Schweiz 1-4, 1956-99
– P. Frankl, The Gothic, 1960
– H.-J. Heuser, Oberrhein. Goldschmiedekunst im HochMA, 1974
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– D. Kimpel, R. Suckale, Die got. Architektur in Frankreich 1130-1270, 1985
Codex Manesse, Ausstellungskat. Heidelberg, 1988
– P. Jezler, Der spätgot. Kirchenbau in der Zürcher Landschaft, 1988
AH 5
– C. Hegglin, F. Glauser, Kloster- und Pfarrei zu Franziskanern in Luzern, 1989
– G. Descœudres, K. Utz Tremp, Bern, Franz. Kirche, ehem. Predigerkloster, 1993
– D. de Raemy et al., Chillon: la chapelle, 1999
– C. Huguenin, La cathédrale de Lausanne, 2001
Die Kathedrale von Lausanne und ihr Marienportal im Kontext der europ. G., hg. von P. Kurmann et al., 2004
– S. Gasser, Die Kathedralen von Lausanne und Genf und ihre Nachfolge. Früh- und hochgot. Architektur in der Westschweiz (1170-1350), 2004

Autorin/Autor: Peter Kurmann, Stephan Gasser