Alt-Ramswag [Alt-Ramschwag]

Ma. Burgruine in der polit. Gem. Häggenschwil SG, auf Sporn über Steilabsturz am rechten Sitterufer, nördl. einer Furt. Dreieckige Anlage, im Norden und Westen durch Bachtobel und Sitter, im Osten durch drei Gräben geschützt. Rechteckiger Bergfried mit Hocheingang und Rundbogenfenster, an Ringmauer angelehnt, südl. anschliessend Burgtor. Fundamente von Wohn- oder Ökonomiegebäuden im Bering. Verm. spätestens 1176 erbaut, Rodungsherrschaft derer von Ramschwag. Vor 1370 durch Heirat an Rudolf von Rosenberg-Zuckenriet (Bürger der Stadt St. Gallen ab 1398), 1427 verkauft an Ulrich und Burkard von Helmsdorf. 1490 Absturz des südl. Teils; Verkauf an Hans Rudolf Koller. Vor 1536 Demontage des Holzwerks. 1932 Sicherung durch den Schweiz. Burgenverein.


Literatur
– H. Schneider, W. Meyer, Burgen der Schweiz 6, 1983, 21 f., (mit Bibl.)

Autorin/Autor: Regula Anna Steinhauser-Zimmermann