Unterramsern

Polit. Gem. SO, Bez. Bucheggberg, am Rand des 1939-51 entwässerten Limpachtals gelegen. 1276 Zue Rambsern (Kopie des 17. Jh.), 1350 nider Ramserren. 1798 127 Einw.; 1850 221; 1900 170; 1950 152; 2000 175. U. teilte die polit. Entwicklung der ehem. Herrschaft Bucheggberg und gehörte 1470-1798 zum Niedergericht Aetingen. Mit den Gem. des alten Gerichts zählte U. zur Kirchgem. Aetingen-Mühledorf. Nach Abschluss der Güterzusammenlegung und der neuen Linienführung der Kantonsstrasse Brittern-Limpach wurde 1960 die Gemeindegrenze zwischen U. und Aetingen korrigiert. Im 17. Jh. bestand eine Gerberei. Ein markantes Gebäude ist die alte Brennerei, die seit 2011 als Kunstraum genutzt wird. Das landwirtschaftlich geprägte Dorf wird durch die Buslinie Bätterkinden-Messen erschlossen.


Literatur
– P. Lätt, Bucheggberg, 1994
– R.M. Kully, Solothurn. Ortsnamen, 2003, 653-655

Autorin/Autor: Beat Hodler