Lüterkofen

Ehem. polit. Gem. SO, Bez. Bucheggberg, seit 1961 Teil der polit. Gem. L.-Ichertswil. Vom Bibernbach durchflossenes Haufendorf. 1325 in Luterkon. 1800 162 Einw.; 1850 285; 1900 338; 1950 383; 1960 381. Der später abgegangene Ort Günnikofen bei L. wurde schon vor 1264 in einem Einkünfteverzeichnis der Gf. von Kyburg erwähnt. 1391 kam L. mit der Herrschaft Bucheggberg an Solothurn. L., das einst landwirtschaftlich geprägt war, gehört zur Kirchgem. Lüsslingen.


Literatur
– F. Eggenschwiler, Die territoriale Entwicklung des Kt. Solothurn, 1916
– P. Lätt, Bucheggberg, 1994, 32 f.

Autorin/Autor: Othmar Noser