31/08/2006 | Rückmeldung | PDF | drucken

Küttigkofen

Polit. Gem. SO, Bez. Bucheggberg. Am Ende des Mülitals gelegenes Dorf mit Zentrum (sog. Innendorf) und Streusiedlungen. 1316 obrenchúttenkouen. 1798 110 Einw.; 1850 196; 1880 239; 1900 184; 1950 224; 2000 240. Das Dorf ging aus einer Alemannensiedlung hervor. 1368 gelangte die Herrschaft Buchegg, zu der K. gehörte, an Burkard Senn den Jüngeren, 1375 an dessen Schwester Elisabeth Senn, 1391 an die Stadt Solothurn. K., das sich der Reformation anschloss, war stets nach Aetingen kirchgenössig. 1561 brannte der Dorfteil Oberküttigkofen nieder. Dort stand bis zur Reformation eine Feldkapelle. Im 16. Jh. wird eine Mühle erwähnt, deren heutige Bauform von 1794 datiert. Das Dorfbild ist trotz Neubauten immer noch von grossen, im 19. Jh. errichteten Bauernhäusern im Fachwerkstil geprägt.


Literatur
– U. Wiesli, Geographie des Kt. Solothurn, 1969
– P. Lätt, Bucheggberg, 1994, 28

Autorin/Autor: Othmar Noser