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Güder, Eduard

geboren 1.6.1817 Walperswil, gestorben 14.6.1882 Kirchenthurnen, ref., von Walperswil und ab 1839 Bern. Sohn des Bendicht, Amtsstatthalters und Gerichtspräs., und der Elisabeth geb. Gatschet, Arzttochter. ∞ 1845 Katharina Sophie Cäcilia Gatschet, von Erlach. Stud. der Theologie in Bern, 1841-42 in Berlin. 1842-55 Pfarrvikar und Pfarrer in Biel. Mitarbeit am Synodalgesetz von 1852 und an dessen Einführung. 1855-82 Pfarrer an der Nydeggkirche in Bern. 1859-65 PD für neutestamentl. Exegese und Dogmatik, 1878 Ernennung zum ao. Prof. abgelehnt, stattdessen Honorarprof. in Bern. Ab 1860 Redaktor der "Hirtenstimmen", ab 1867 des "Kirchenfreund". Mitglied der vorberatenden Komm. des Kirchengesetzes von 1874, Mitbegründer des Evang.-theol. Predigervereins Bern und des Evang.-kirchl. Vereins der Schweiz sowie Präs. des prot.-kirchl. Hilfsvereins Bern und des Missions- und Bibelkomitees. Zahlreiche Publikationen, Mitarbeit an der "Realencyclopädie für prot. Theologie und Kirche". 1862 Dr. theol. h.c. der Univ. Königsberg.


Literatur
– P. Güder, Dr. Eduard G., 1886, (mit Werkverz.)
Die Dozenten der bern. Hochschule, 1984, 52

Autorin/Autor: Christine Stuber